Es sind insbesondere weiß blühende Gehölze und Stauden, die schattige und halbschattige Gartenbereiche optimal aufhellen, lautet der Rat der Expertinnen der Gartenakademie. Bei den Gehölzen sind weiß blühende Hortensien wie »Lanarth White« oder »Libelle« empfehlenswert, weil sie besonders winterhart sind. Neu sind Sorten wie »The Bride« oder »Coco«, deren Blütenknospen nicht verfrieren, da sie am diesjährigen Holz gebildet werden. Die Schneeballhortensie »Annabelle« blüht ebenfalls jedes Jahr im Halbschatten zuverlässig in weißen Blütenbällen. Die Kletterhortensie blüht sogar im vollen Schatten und färbt im Herbst ihr Laub prächtig gelb. Mit einer Stütze kann sie auch frei gepflanzt werden.
Im wandernden Schatten von Bäumen und Großsträuchern blühen Schneebälle wie »Viburnum opulus« mit seinen tellerförmigen Blüten oder »Viburnum opulus sterile« üppig. Eine Pracht sind auch die tellerförmigen Blüten des japanischen Etagenschneeballs »Viburnum plicatum« der Sorten »Mariesii« oder »Watanabe«. Bei den Stauden sind Waldschaumblüte, Kaukasusstorchschnabel, Silberkerze, Japan-Anemone oder Aster divaricatus schattengeeignet. Auch die weiß-gemusterten Funkien-Sorten wie »Striptease« und »Albo-marginata« sowie das Kaukasusvergissmeinnicht »Jack Frost« mit seinem silbrig gemusterten Laub lassen dunkle Ecken im Garten lichter und lebhafter erscheinen.
Weitere Informationen zu diesem und zu anderen Themen gibt es am Gartentelefon der Niedersächsischen Gartenakademie unter der Nummer 04403/983811. Es ist immer montags und freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt.



