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Tagesgespräch
   
 
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Blick durch die Bahnhofstraße

 

Einbeck (wk). Im Frühling 1927 wurde diese Karte nach München verschickt: »Trotz furchtbarer Gewitter fahrplanmäßig« mit 182 Mann in Einbeck angekommen, steht in Sütterlin-Schrift auf der Rückseite. »Hoffen heute abends (300 Mann) in Würzburg anzukommen. Voraussichtlich Ankunft in München Montag abends eventuell im Laufe des Dienstag. Viele herzliche Grüße, auf baldiges Wiedersehen Euer Anton«. Die Bahnhofstraße ließ Bürgermeister Grimsehl im 19. Jahrhundert nach der Eröffnung der Einbecker Eisenbahnanbindung anlegen. Die Häuser rechts und links im Vordergrund stehen heute noch. Das linke Gebäude mit dem markanten Turm beherbergte seit seiner Erbauung (1904) bis zum Jahre 1918 das ehemalige Hotel Herzog Erich – damals »eine der ersten Adressen der Stadt«.

Rechts erkennt man zwischen den Bäumen das ehemalige Kreishaus. Die Häuser in der Bildmitte sind verschwunden – die Fachwerkhäuser der Langen Brücke wurden in den 1960-er Jahren abgerissen. Heute steht dort ein großes Einzelgebäude, dass mit dem Charme des nicht mehr vorhandenen Fachwerkensembles nicht mithalten kann. Vor vielen Jahren wurde die Bahnhofstraße nach dem in der Langen Brücke geborenen Friedrich Uhde umbenannt. Uhde war ein erfolgreicher Unternehmer und spendete seiner Heimatstadt eine beträchtliche Summe.

 
 
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Neue Bus-Scouts wurden jetzt an der Rainald-von-Dassel-Schule ausgebildet

 
 

Dassel (sts). Als Bus-Scout hat man die Gelegenheit, seinen Mitschülern gegenüber mit gutem Beispiel voran zu gehen, durch sein Verhalten und Auftreten etwas zu bewegen und für mehr Zivilcourage bei sich und seinen Mitschülern zu sorgen. Dadurch gibt es mehr Sicherheit an den Bushaltestellen und in den Bussen und weniger Verletzungen durch Rangeleien. An der Rainald-von-Dassel-Schule wurden jetzt wieder Bus-Scouts ausgebildet. Ihre Ausweise erhielten: Georg Bartels, Janina Beckmann, Saskia Brandmüller, Jorgina Baars, Jana Dienemer, Mareike Müller, Lara Redzig, Justine Ropeter, Julian Schenk, Artur Tissen, Veronique Cindy Walsch, Lea-Sophie Watermann, Mattis Zieb, Natascha Berger, Jana Fette, Kevin Heise, Mareike Henne, Mirjam Liehr, Laura Sund, Michelle Gruna, Lara-Tanita McCutcheon und Julian Schulte. An einem Intensivtrainingstag und beim Bustraining lernten sie durch Michael Beyer von der Polizei und Jürgen Behrens von der Ilmebahn aktives Zuhören, Kommunikationstechniken, Freundlichkeit, Höflichkeit und sicheres Auftreten. Ein Bus-Scout konnte bereits berichten, dass er etwas bewirken konnte. Beyer und Behrens verteilten die neuen Bus-Scout-Ausweise und riefen dazu auf, auch an den Nachtreffen teilzunehmen. Zudem bekamen alle Bus-Scouts den Zugangscode zur Internetseite, auf der sie sich mit anderen Bus-Scouts austauschen können. Insgesamt wurden im hiesigen Bereich jetzt 72 Bus-Scouts ausgebildet. Fortgesetzt wird die Ausbildung an der Goetheschule.

 

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Dienstag, 9. Februar 2010

In der Innenstadt zeigte das Thermometer gestern Abend gegen 18 Uhr 5 Kältegrad an.

Tagesspruch:

»Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.«

Matthias Claudius