Firmenchef Wolfgang Hermann (links) hat dort jetzt mit Gästen aus Politik und Wirtschaft die erste öffentliche Elektrotankstelle vorgestellt. Elektroautos gelten als zukunftsfähige Alternative zu den gängigen diesel- und benzinbetriebenen Fahrzeugen. Weil hier ein neuer Absatzmarkt für die Energiebranche entsteht, engagierten sich auch die Stadtwerke Northeim als Stromanbieter für Elektromobilität, so Wolfgang Hermann. Ganz besonders begrüßte er zur Eröffnung Landrat Michael Wickmann (Zweiter von rechts), Bürgermeister Harald Kühle (Dritter von links), den Architekten Roman Graf (Dritter von rechts) sowie Dirk Schaper von den Stadtwerken Northeim (rechts) und den Vorstandvorsitzenden der Renault Deutschland AG, Achim Schaible (Zweiter von links). »Hier und heute erleben wir einen zukunftsweisenden automobilen Schritt«, betonte Hermann. »Mitte der 80er Jahre haben unsere Autobauer, neben vielen sicherheitstechnischen Fortschritten, die Umwelt in ihr Bewusstsein gerückt.
Der geregelte Katalysator kam als sensationelle Neuerung, und heute setzen die Autobauer noch einen drauf: Keine Auspuffgase, kein C02-Ausstoß.« Heute stünden auf dem Firmengelände vier Elektromobile sofort zum Verkauf zur Verfügung. Er sei stolz, fuhr er fort, die erste öffentliche Stromtankstelle in einem Autohaus errichtet zu haben.
24 Stunden könnten Elektromobilreisende ihre Schnellladung in rund 20 Minuten oder eine Vollladung auf dem Gelände des Autohauses vollziehen. Dank richtete er zum Schluss an alle Handwerker und Firmen, die die Stromtankstelle als »Schmuckstück« errichtet hätten. Landrat Michael Wickmann betonte, dass das einmalig in der Region sei. Im Schnitt fahre ein Elektroauto rund 400 Kilometer mit einer Ladung. Zwar gebe es derzeit rund 1.000 Stromtankstellen in ganz Deutschland, doch das werde sich ändern. Die leisen und umweltschonenden Fahrzeuge würden auf diese Weise für immer mehr Autofahrer interessant.
Vom 30.08.2011


