Die Betriebe wünschten sich leistungsfähige Schulabgänger, vor denen lebenslange Weiterqualifizierung liege. Zu den bildungspolitischen Zielen müssten deshalb Hilfen für Jugendliche ohne Abschluss ebenso zählen wie Qualitätsverbesserung, Unterstützung für Ausbildungs- und Studienabbrecher sowie innovative Weiter- und Fortbildung. Als gutes Beispiel einer Entwicklung hob Wickmann die über die »SchulBetriebe« geknüpften Kontakte hervor. Das sei ein richtiges und gutes Konzept, denn je enger die Zusammenarbeit, desto besser falle den Jugendlichen die Berufsorientierung. Schon jetzt gebe es positive Erfahrungen. Er wünsche sich, so Wickmann, dass viele Betriebe diesen Beispielen folgen würden. Auch »Spotlight, das Job-Kino« sei eine attraktive Möglichkeit, den eigenen Betrieb zu präsentieren und für Jugendliche interessant zu machen.
Mit diesen und weiteren Projekten werde für eine berufliche Zukunft Jugendlicher in der Region geworben. Die Handwerksunternehmen rief Wickmann auf, sich weiter für diese Entwicklung einzusetzen. Man brauche die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, ebenso Zuversicht und Optimismus. »Ihre Betriebe zeigen: Es lohnt, sich zu engagieren«, wandte sich Wickmann an die Handwerker.



