Lernen, was gesunde Ernährung ausmacht

»Smart Food statt Fast Food«: Workshop für sechste Klassen der Goetheschule

Jedes fünfte Kind und jeder dritte Jugendliche in Deutschland ist zu dick. Vier bis acht Prozent aller Schulkinder sind sogar adipös, also stark übergewichtig. Neben Folgeerkrankungen, die starkes Übergewicht nach sich ziehen kann – Gelenk- oder Wirbelsäulenschäden etwa oder Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen – tragen übergewichtige Kinder meist auch eine große psychische Last mit sich herum. Dies führt zu Schwierigkeiten in Schule oder Ausbildung. Dem entgegen wirken Ernährungs-Workshops der Allianz an der Goetheschule.

Bei »Smart Food statt Fast Food« bringen die geschulten Ernährungsberaterinnen Heike Bülau- Behrens und Beate Löffler den Sechstklässlern der Goetheschule Wissenswertes zum Thema Ernährung bei.
Bei »Smart Food statt Fast Food« bringen die geschulten Ernährungsberaterinnen Heike Bülau- Behrens und Beate Löffler den Sechstklässlern der Goetheschule Wissenswertes zum Thema Ernährung bei.
Einbeck (sts). Die sechsten Klassen erleben Schokoladen-Meditation, Fit-Burger, Nährstoff-­Detektive – der Ernährungs-Workshop »Smart Food statt Fast Food« bringt Abwechslung in den Schulalltag. Und zeigt SchĂĽlern, dass ge­sunde Ernährung schmeckt und SpaĂź macht. Das ist wichtig, denn in Deutschland steigt der Anteil der ĂĽbergewichtigen Kinder.

Die Gründe für Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen sind vielfältig. Fernseher und Com­puter sind inzwischen fester Bestandteil der Freizeitgestaltung. Bewegung und Sport kommen dabei zu kurz – falsche und fettreiche Ernährung tun ihr Übriges.

Hier setzt das von der Allianz Deutschland AG initiierte bundesweite Workshop-Projekt »Smart Food statt Fast Food« an. Die geschulten Er­nährungsberaterinnen Heike BĂĽlau-Behrens und Beate Löffler bringen den Einbecker  Schü­lern Wissenswertes zum Thema Ernährung bei. Einen Vormittag lang lernen die SchĂĽler in den Workshops auf abwechslungsreiche und spielerische Art und Weise, was eine gesunde Er­nährung ausmacht und was sie von ungesunder Ernährung unterscheidet.
Dazu wird zuerst gemeinsam gefrühstückt: Gemeinsam bereiten Schüler und Trainer den »Fit-Burger« zu – die gesunde Alternative zur Fast-Food-Variante. Um nach dem Essen wieder Energie zu tanken, helfen verschiedene Bewegungsübungen, die später auch alleine nach­geturnt werden können. Und auch die Freude am Naschen kommt nicht zu kurz: In einer kleinen Schokoladen-Meditation lernen die Kinder, Süßigkeiten ganz neu zu erleben und bewusst zu genießen.

Weitere Schwerpunkte der Workshops sind die Funktionsweise des Verdauungsapparates und die Bedeutung von Nährstoffen. Im »Food-Team« erforschen die Schüler außerdem die Funktionsweise des Verdauungsapparats. Zum Abschluss erhält jeder Teilnehmer einen Er­nährungsratgeber, in dem er das Gelernte noch einmal nachlesen kann. Darin außerdem enthalten sind viele Rezeptideen für gesunde und leckere Mahlzeiten.
»Die Workshops sind eine sinnvolle Ergänzung des Unterrichts und für die Kinder eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag«, sagt Inken Barfod-Werner, Lehrerin an der Goetheschule. Eine ausgewogene Ernährung sei die Grundlage für Wohlbefinden, Fitness und Gesundheit. Das könne man nicht früh genug lernen. Wer schon als Kind Probleme mit dem Gewicht habe, wird in der Regel auch später als Erwachsener damit kämpfen.

Das bundesweite Workshop-Projekt »Smart Food statt Fast Food« ist zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der Allianz Deutschland AG. Ziel der Workshops – der in Einbeck bereits im achten Jahr stattfindet – ist es, Schulkindern frühzeitig zu vermitteln, welche Bedeutung gesunde Ernährung für das eigene Wohlbefinden und zur Vorbeugung von Krankheiten hat. Seit dem Projektstart im Jahr 2005 haben bereits etwa 13.000 Schüler im ganzen Bundesgebiet an Ernährungsworkshops teilgenommen. Schüler, Lehrer und Eltern nehmen die Workshops mit großer Begeisterung auf. Aufgrund des großen Erfolgs des Projektes hat die Allianz das Angebot kontinuierlich weiter ausgebaut – auch in diesem Jahr werden bundesweit wieder rund 200 Workshops durchgeführt.

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