Pavillon im Stukenbrokpark

Einbeck (wk). Im Jahre 1888 wanderte der junge Kaufmann August Stukenbrok nach Einbeck und ließ sich hier nieder. Einige Zeit später gründete er das Versandhaus »August Stukenbrok Einbeck« (Aste). Er war ein echter »Selfmade-Man« mit dem Riecher für die richtige Investition, so dass ab dem Jahr 1900  seine Firma zu einem Millionenunternehmen herangewachsen war. Stukenbrok trug intensiv zur Vergrößerung der Stadt Einbeck bei, die sich damals baulich nach allen Seiten ausweitete.

Er ließ die Dörchen- und Herthastraße bebauen, die nach seiner Frau und seiner Tochter benannt wurden, sowie den Stukenbrokpark anlegen. Das Foto zeigt den Park von der südlichen Seite. Der Pavillon im Vordergrund existiert seit langer Zeit nicht mehr. ...

Schiedsmann:

Zuhören und Menschenverstand nutzen

Einbeck (oh). Mit Wolfgang Sckopp (Dritter von links) hat ein neuer Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Kernstadt Einbeck sein Amt angetreten. Er wird Nachfolger von Burghard Jablonski (Dritter von rechts), der sieben Jahre Schiedsmann war. »In Einbeck sind sie friedlich, was den Schiedsmann betrifft«, erinnerte sich Burghard Jablonski schmunzelnd an seine Tätigkeit. So viele Fälle habe es nicht gegeben. Allerdings schreibe das Gesetz seit dem vergangenen Jahr vor, dass vor dem Anrufen des Gerichts erst ein Termin beim Schiedsmann absolviert werden müsse mit dem Ziel, die Gerichte zu entlasten und auf niedrigschwelliger Ebene Konflikte zu lösen. Wenn es in der Stadt vielleicht weniger genutzt werde, so sei das Schiedsamt doch höher akzeptiert im ländlichen Bereich, berichtete Amtsgerichtsdirektor Thomas Döhrel (Zweiter von rechts). Erst dann, wenn ein Schiedsversuch scheitere, komme das Verfahren zum Gericht – und dass das 2011 nicht passiert sei, spreche für die Qualität der Arbeit der Schiedsleute. Es gebe bei den Bürgern ein steigendes Interesse an einem richtigen Interessensausgleich anstelle einer Rechtsprechung durch das Gericht. Deshalb halte er, so Döhrel, das Schiedsamtswesen für »relativ genial«.

Es werde allerdings zu wenig in Anspruch genommen mit Blick darauf, dass dieses Amt prädestiniert sei, Ausgleich zu schaffen. Formell verpflichtet wurde der neue Schiedsmann durch den Amtsgerichtsdirektor. Gewählt wurde er zuvor durch den Einbecker Rat, seine Wahl erfolgte einstimmig. Bürgermeister Ulrich Minkner (links) und Thomas Eggers (rechts) vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit und Ordnung dankten Burghard Jablonski für seine Arbeit. Es sei zudem schön und ausgesprochen lobenswert, so Minkner, dass er mit Wolfgang Sckopp auch einen Nachfolger geworben habe. »Das ist ein guter Mann«, war Burghard Jablonski überzeugt. Wolfgang Sckopp sei ein umgänglicher Nachfolger, er könne mit einem Vertrauensvorschuss beginnen. Es sei sein Ziel, kündigte Wolfgang Sckopp an, eine Einigung auf »menschlicher Basis« herbeizuführen. Dazu werde er auch die angebotenen Fortbildungen nutzen. Vor allem will er zuhören und den gesunden Menschenverstand einsetzen. Mit diesem Rüstzeug, ist er sicher, sollte man die Aufgaben lösen können. »Das beste Ergebnis wäre es, wenn Nachbarn wieder zusammen grillen. Man soll sich wieder in die Augen schauen können.« Als »Aktivposten in unserer Vereinigung« würdigte der Bezirksvorsitzende der Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Jürgen Pionke (Zweiter von links), den ausscheidenden Schiedsmann. Dabei sei das Schiedsamt ein wirkliches Ehrenamt, zumal pro Fall etwa fünf bis sieben Stunden Zeit investiert werden müssen. ...

Viele Quadrate für das Einbecker »E« gesucht

Einbeck (sts). Daniela Unterstab, Rosemarie Conrad, Renate Regenhardt und Dr. Elke Heege machen mit: Mit einem großem »E« für Einbeck soll für die Patchworktage geworben werden, die vom 17. bis zum 20. Mai hier stattfinden. Der Buchstabe wird aus 46 Einzelquadraten zusammengesetzt und in sechs mal drei Metern Größe am Gerüst des Einbecker Marktkirchturms befestigt. Im Rahmen einer Stadtwette sind die Einbecker aufgerufen, zu Nadel und Faden zu greifen und sich zu beteiligen. Mittlerweile 30 Quadrate sind avisiert, es werden aber weitere benötigt.

Und so sind Mitmacher – auch Schulklassen oder Vereine – willkommen. Öffentliche Nähstunden finden jeden Dienstag von 16 bis 17.30 Uhr und jeden Freitag von 9.30 bis 11 Uhr, jeweils im Kinder- und Familienservicebüro am Hallenplan statt. Benötigt werden möglichst viele Quadrate in einer Größe von 50 mal 50 Zentimetern. Auf den Stoff kann etwas gemalt, gedruckt oder geklebt werden, das Quadrat kann gepatcht oder gequiltet werden. Wichtig ist, dass es nicht zu schwer wird, denn alle Teile zusammen werden zu einem witterungsfesten »E« zusammengefügt. Der Untergrundstoff besteht aus Nessel. ...

Nahwärme kann das Freibad erhalten

Förderverein wirbt um Solidarität / Interesse daran bei der Ratssitzung bekunden

Die Abwärme der Eisengießerei Gattermann könnte den Bestand des Sollingbades in Dassel sichern. Denn nur wenn das Freibad künftig über eine neue Anlage versorgt wird, ist der Förderverein bereit, einen Betreibervertrag abzuschließen. Nur so können die Betriebskosten auf ein verträgliches Maß gesenkt werden. Geschieht das nicht, wird das Freibad nicht mehr öffnen.

Schriftführerin Kathrin Worm und Vorsitzender Thomas Engell hoffen auf Unterstützung
Schriftführerin Kathrin Worm und Vorsitzender Thomas Engell hoffen auf Unterstützung
Dassel (sts). Im Sommer wird bei der Eisengießerei Gattermann in Dassel ein neuer Schmelzofen installiert. Das ermöglicht den Einbau eines Wärmetauschers zur Abnahme der Restwärme. Damit könnte dann das Freibad Dassel beheizt werden. Der zweite Ofen wird auch umgerüstet, so dass Abwärme von zwei Öfen zur Verfügung steht. Notwendig sind allerdings Investitionen in Höhe von 185.000 Euro. Im Rahmen des Zukunftsvertrages wurde beschlossen, den Defizitausgleich für das Bad auf 50.000 Euro zu begrenzen, die Investitionsmöglichkeit besteht aber.

Mit 50.000 Euro kommt der Förderverein allerdings nicht aus, das Defizit, das das Freibad in den vergangenen Jahren verursacht hat, war immer größer. Wird jedoch das Nahwärme-Projekt mit der Gießerei verwirklicht, dann sieht der Förderverein dem Abschluss des Betreibervertrags positiv entgegen, denn dann könnten die Betriebskosten gesenkt werden. Voraussetzung ist natürlich die Zustimmung der Mitglieder bei der Mitgliederversammlung, die für Ende Februar angesetzt ist. ...
03.02.2012

Folttmann kritisiert Informationsfluss

Einbeck (ek).  Falschinformation von Rat und Ausschuss in Bezug auf den Neustädter Kirchplatz hat GfE-Ratsmitglied Georg Folttmann Bürgermeister Ulrich Minkner vorgeworfen. Es bestehe von Seiten des Investors SEPA großes Interesse – so, wie der Bürgermeister aber seiner Ansicht nach vorgegangen sei, dürfe man mit so einem ernsthaften Interessenten nicht verfahren, kritisierte er in der Fragestunde der jüngsten Ratssitzung. ...
03.02.2012

Erneute Anhörung der Bürger nötig

Einbeck (ek).  Im Rahmen des Fusionsprozesses zwischen Einbeck und Kreiensen ist eine erneute Anhörung der Einwohner notwendig. Das hat Bürgermeister Ulrich Minkner in der jüngsten Ratssitzung berichtet. Das Innenministerium in Hannover habe außerdem mitgeteilt, dass ein entsprechender Antrag eingereicht werden müsse. Das sei inzwischen alles auf den Weg gebracht, so Minkner. ...
03.02.2012

Neues Chefarzt-Duo Chirurgie am AWO Sertürner-Krankenhaus

Einbeck (oh).  Die Klinik für Chirurgie am AWO Sertürner-Krankenhaus Einbeck hat zwei neue Chefärzte. Der Vorstand der Arbeiterwohlfahrt Sachsen-Anhalt, der sich in den Krankenhäusern in Einbeck und Stadtoldendorf zum ersten Mal seit der Übernahme durch die AWO Krankenhausbetriebsgesellschaft persönlich informiert hat, stellte die beiden Mediziner vor: ...
03.02.2012

Nach gerechter Lösung für Ortsratsbudgets wird gesucht

Dassel (sts).  Im Haushaltsplanentwurf waren die Beträge nach dem Status Quo eingeplant. Das bedeutet eine pauschale Kürzung der Ortsratsbudgets um 15 Prozent und die Erhöhung der Sportstättenbenutzungsgebühren sowie Kürzung der Ortsratsmittel um 15 Prozent in Amelsen und Lüthorst. Um die vertraglich vereinbarten Einsparungen in Höhe von rund 39.000 Euro bei den Ortschaftsmitteln zu erreichen, ist eine prozentuale Kürzung der Budgets um 16 Prozent erforderlich. ...
02.02.2012

Mehr als 250 Mitglieder beim »Netzwerk Einbeck«

Einbeck (oh).  Seinen ersten Geburtstag feierte kürzlich das »Netzwerk Einbeck«. Zu der von den Moderatoren Raymond Gann (Zweiter von links), Michael Günther (Zweiter von rechts) und Thomas Franke (rechts) gegründeten Xing-Gruppe zählen aktuell bereits 253 Mitglieder. ...
02.02.2012

Einbeckerin fiel auf »Enkeltrick«-Betrug herein

Einbeck (ots).  Eine 54-jährige Einbeckerin aus der Südstadt erhielt am Dienstag, 31. Januar, gegen 14 Uhr einen Anruf aus einem Ostblockland. Darin wurde ihr mitgeteilt, ihr Sohn habe einen schweren Unfall gehabt und befände sich im Krankenhaus. Für die Behandlungskosten müssten 18.000 Euro bezahlt werden. In dem Anruf wechselten die Gesprächspartner. Unter anderem gab sich ein Gesprächspartner auch als Rechtsanwalt aus. Die angerufene Frau war durch diesen Schockanruf so durcheinander, dass sie letztlich 10.000 Euro zur Verfügung stellte. Das Geld wurde von einer männlichen Person gegen 15 Uhr abgeholt. ...