Beim LSN Springcup waren junge 65 Aktive der JahrgĂ€nge 1992 bis 2000 am Start. Mit groĂem SpaĂ bei der Sache waren die Wasserspringer, ein junges Team des VfL Wolfsburg, das bei seinen SprĂŒngen die Schwerkraft scheinbar aufzuheben wusste. Kurzfristig wurde hier, auch zum Nachahmen gerade fĂŒr JĂŒngere, der Wettbewerb »Splashdiving« aufgenommen, neudeutsche Bezeichnung fĂŒr die bekannte »Arschbombe«:âJe mehr sie klatscht, desto besser. Auf groĂes Interesse stieĂ das Synchronschwimmen, und schon die Vorbereitungen fanden ihr staunendes Publikum.
Ăffentlich lieĂen sich die fĂŒnf MĂ€dchen aus Langenhagen nĂ€mlich zunĂ€chst frisieren und schminken. Speisegelatine lautet das Geheimnis der Frisuren, die sich bei den Synchronschwimmerinnen auch unter Wasser nicht auflösen. Das Programm, das sie in Einbeck zeigten, fand viel Beifall - einige Teilnehmerinnen waren soeben von den Masters Weltmeisterschaften aus Göteborg zurĂŒckgekehrt, und mit Platz 10 waren sie das beste deutsche Trio.
Eine Einbecker Prominenten-Mannschaft mit Stadtwerke-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Cranen, Ratsmitglied Burghard Jablonski und Ulrich Scheele von der Sparkasse Einbeck, verstĂ€rkt durch den LSN-PrĂ€sidenten Wolfgang Hein sowie einige »Hellas«-Wasserballer, trat unerschrocken gegen eine Jugendauswahl des StĂŒtzpunkts Hannover an, unter anderem mit Spielern der »White Sharks« aus Laatzen, Nachwuchs-talenten der JahrgĂ€nge 1993 bis 1996, die im Landeskader spielen.
»Etwa 11:11«, so der Schiedsrichter anschlieĂend augenzwinkernd, sei das Spiel unentschieden ausgegangen, das gerade den Einbeckern eine Menge SpaĂ gemacht hat. Die wachsende Nachfrage nach sportlichen Angeboten im Wasser haben die Stadtwerke Einbeck weiter aufgegriffen. Nachdem ein Probenachmittag im Aquacycling im Nu ausgebucht war, hat man sich entschlossen, eigene WasserfahrrĂ€der zu beschaffen. Die Kurse damit beginnen im Oktober, und auch Aquafitness, schon in der vergangenen Saison ein Renner, soll es wieder geben.




