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Arbeitslosenzahl sinkt nur geringfĂĽgig

Arbeitslosenquote beträgt in Einbeck 7,1 Prozent, landkreisweit liegt sie bei 6,6 Prozent | Weniger offene Stellen

Nur geringfĂĽgig gesunken ist die Arbeitslosenzahl in Einbeck im Oktober: um sieben Personen auf 1.532. Damit waren aber 104 Personen weniger arbeitslos als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 7,1 Prozent, vor einem Jahr lag sie noch bei 7,7 Prozent.

Einbeck (sts). Im Oktober meldeten sich 369 Personen arbeitslos, gleichzeitig beendeten 378 Personen ihre Beschäftigungslosigkeit. Ohne Job waren in Einbeck 826 Männer (21 weniger als im September) und 706 Frauen (14 mehr). Darunter waren 108 15- bis unter 25-Jährige (39 weniger), 624 50-Jährige und älter (27 mehr), 712 Langzeitarbeitslose (sieben mehr), 79 Schwerbehinderte (fĂĽnf weniger) und 171 Ausländer (zehn mehr). Der Bestand an Arbeitsstellen  ist im Oktober um 16 Stellen auf 191 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 45 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten 114 neue Arbeitsstellen, zwölf mehr als vor einem Jahr.
Um 46 auf 388 Personen verringert hat sich die Zahl derjenigen, die Arbeitslosengeld bezogen. Das waren 114 Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat. Von Arbeitslosengeld lebten 205 Männer (28 weniger) und 183 Frauen (18 weniger); darunter waren 46 15- bis 25-Jährige, 205 50-Jährige und älter (gleichbleibend), 53 Langzeitarbeitslose (zwei weniger), 35 Schwerbehinderte (drei weniger) und 14 Ausländer (einer mehr).

Sozialleistungen bezogen 1.144 Personen und damit 39 mehr als im September. Von Hartz-IV lebten 621 Männer (sieben mehr) und 523 Frauen (32 mehr); darunter waren 62 15- bis 25-Jährige (elf weniger), 419 50-Jährige und älter (27 mehr), 659 Langzeitarbeitslose (neun mehr), 44 Schwerbehinderte (zwei weniger) und 157 Ausländer (neun mehr).

 Auch in SĂĽdniedersachsen setzte sich der saisonal erwartete Abwärtstrend der Arbeitslosenzahlen fort. Danach waren im Oktober 14.795 Menschen bei der Arbeitsagentur und den Jobcentern der Region arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vormonat ging die Zahl der Arbeitslosen um 485 oder 3,2 Prozent zurĂĽck. Deutlicher fiel das Ergebnis im Vergleich zum Oktober 2013 aus, denn binnen Jahresfrist sank die Zahl um 1.211 oder 7,6 Prozent.
Wesentlichen Anteil an der Entwicklung hatte dabei der saisonal übliche Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit in der Gruppe der unter 25-Jährigen. Hier sank die Zahl der Arbeitslosen um 313 oder 19,9 Prozent auf 1.256. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 47 Jugendliche weniger arbeitslos gemeldet (3,6 Prozent). Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, erläuterte diese erwartete Entwicklung: »Wir haben alljährlich nach dem Schul- und Ausbildungsende einen deutlichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit in den Sommermonaten zu verzeichnen. Viele Jugendliche melden sich zum Beispiel arbeitslos, weil sie bis zum Beginn des Studiums oder einer Ausbildung einen Job suchen. Spätestens zum September sinken die Zahlen aber auch wieder, da im August/September die Ausbildungen starten und im Oktober das Semester beginnt.«

Weiterhin positiv ist die Entwicklung auf der Nachfrageseite: »Unser Arbeitgeberservice hat alle Hände voll zu tun. Gegenüber dem Vormonat sind rund 18 Prozent mehr Stellen von den Arbeitgebern der Region gemeldet worden. Und auch im Vergleich zum Oktober 2013 verzeichnen wir ein Plus von rund neun Prozent.« Insgesamt meldeten Wirtschaft und Verwaltung im zurückliegenden Monat 1.158 neue Stellen in Südniedersachsen, 959 davon waren sozialversicherungspflichtig. Der Bestand an offenen Stellenangeboten stieg im Vergleich zum Oktober 2013 um 12,2 Prozent oder auf 2.578 Arbeitsofferten.

Die Unternehmen in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode beschäftigten im März 163.617 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer, 2.218 oder 1,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Anteil der Vollzeitbeschäftigten lag bei 68,0 Prozent, der der Teilzeitbeschäftigten bei 30,6 Prozent. Mehr als 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten waren Frauen.

Wie schon im Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen in den drei zum Agenturbezirk Göttingen zählenden Landkreisen Göttingen, Northeim und Osterode. Der Rückgang betraf sowohl den Vergleich zum September, als auch den zum Oktober 2013. Im Landkreis Göttingen waren im Oktober 7.573 Menschen arbeitslos gemeldet, 367 oder 4,6 Prozent weniger als im Vormonat. Gegenüber Oktober 2013 sank die Zahl um 971 oder 11,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote für Oktober beträgt 5,9 Prozent, vor Jahresfrist lag sie bei 6,7 Prozent.

Im Landkreis Northeim liegt die Arbeitslosenquote bei 6,6 Prozent und somit 0,2 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im Oktober waren 4.613 Menschen arbeitslos, 67 beziehungsweise 1,4 Prozent weniger als im September und 110 oder 2,3 Prozent weniger als im Oktober 2013.

Die höchste Arbeitslosenquote unter den Landkreisen weist weiterhin Osterode auf. Diese beträgt für den zurückliegenden Monat 7,1 Prozent, 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahresmonat. Insgesamt waren 2.609. Menschen arbeitslos, 51 oder 1,9 Prozent weniger als im September und 130 oder 4,7 Prozent weniger als im Oktober 2013.
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