Samstag, 28.07.2012

Traditionelle Revierübergreifende Fuchsjagd der Hegeringe I und II

Region (oh). Der Sommer scheint nun doch zu kommen und damit auch der Beginn der Erntearbeiten. Die ersten Wiesen sind bereits geschnitten, die Wintergerste wird im Laufe der Woche folgen. Für das heimische Niederwild ist das eine Zeit radikaler Veränderungen, für die Jäger jedoch die Chance, es nachhaltig zu unterstützen. Daher lädt der Hegering II zu seiner traditionellen revier- und hegeringübergreifenden Fuchsjagd ein. Angesprochen sind alle Mitglieder der Hegeringe I + II, insbesondere alle Jungjäger.

Am 27. Juli abends und am 28. Juli morgens wird in den Revieren zwischen der Ahlsburg, der Leine und der Ilme angesessen, um anschließend gemeinsam zu Frühstücken und Strecke zu legen. Treffpunkt und Verteilung auf die Reviere ist am Freitag 27. Juli, um 19 Uhr bei Hegeringleiter Gisbert Böcker, Billingstätter Straße 10, in Sülbeck. Um eine solche Jagd auch planbar zu machen, wird dringend um Anmeldung unter Telefon 05561/82118 gebeten.

Samstag, 28.07.2012

»Invasion« in der Kapelle

Bad Gandersheim (oh). Ein satirisches Spiel mit Klischees über Immigrantenkids und westliche Paranoia vor der muslimischen Welt ist das Stück »Invasion!«, das am Sonnabend, 28. Juli, bei den Gandersheimer Domfestspielen Premiere feiert und danach noch vier Mal in der Theaterkapelle an der Neuen Straße in Bad Gandersheim zu sehen sein wird. »Invasion!« von Jonas Hassen Khemiri ist für Jugendliche und Erwachsene, gezeigt im Rahmen des jungen Netzwerks »Theatervirus«. Inszeniert wird das Schauspiel von der jungen Kieler Regisseurin Anne Spaeter, die 2010 mit dem Joachim-Fontheim-Preis, einem Regie-Nachwuchspreis, ausgezeichnet wurde.
Vier Spieler (Felicia Spielberger, Moritz Fleiter, Jan Kämmerer und Jost op den Winkel) bewegen sich in wechselnden Rollen durch ein Geflecht aus Wahrheit und Fiktion, verschiedene Milieus und Lebensgeschichten.
Auf persönliche Weise erzählt der schwedisch-tunesische Autor Jonas Hassen Khemiri Geschichten von Migranten, die sich in der europäischen Welt ständig neu definieren und erfinden müssen. Dabei jongliert er schonungslos und selbstironisch mit Klischees und Vorurteilen.

Abulkasem: Für die Kinder mit Migrationshintergrund wird daraus der Onkel aus dem Libanon, ein Theaterregisseur oder ein Kumpel, den man allerdings nie zu fassen kriegt. Zugleich ist eine Gruppe von Wissenschaftlern von einer terroristischen Gefahr Abulkasems überzeugt und versucht diese Bedrohung durch immer neue Beschreibungen einzukreisen. Abulkasem steht am Anfang und im Zentrum des Stückes über Einwanderung.