Gartenlaubenbrand am Einbecker Dreckmorgen
Einbeck. Am Donnerstagvormittag kam es aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand einer Gartenhütte und zu einem Feuerwehr-Großeinsatz in Einbeck. Gegen 10.45 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den Notruf 112 einen Gartenlaubenbrand in der Gartenkolonie »Am Dreckmorgen«. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Einbeck und der Feuerwehr bestätigte sich der Verdacht: Die Gartenhütte stand bereits in Vollbrand. Aufgrund der starken Hitze und des Funkenflugs griff das Feuer auf zwei angrenzende Gartenlauben über, die ebenfalls in Vollbrand standen.
Eine deutliche Rauchentwicklung war sichtbar. Daraufhin wurde die Alarmstufe für die Ortsfeuerwehr Einbeck erhöht, zusätzlich wurden der Löschzug 5, der Löschzug 16 sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Einbeck nachalarmiert. Die Einsatzkräfte gingen umgehend zur Brandbekämpfung vor. Zeitweise waren drei Atemschutztrupps gleichzeitig im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Übergreifen des Feuers bei der aktuell vorherrschenden Trockenheit zu verhindern. Der Einsatz inklusive der anschließenden Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerte mehr als vier Stunden. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte vor Ort.
Unterstützt wurde die Feuerwehr durch den Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Deutschen Roten Kreuzes, den Stadtbrandmeister der Stadt Einbeck sowie die Polizei. Die Gebäude wurden durch das Feuer erheblich beschädigt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden durch den Brand keine Personen verletzt. Angaben zur entstandenen Schadenshöhe konnte die Polizei zunächst noch nicht machen. Sie hat dazu die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Brand Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Einbeck zu melden, Telefon 05561/31310.oh