Starkregen und Schlamm hielten Feuerwehr in Atem

Einbeck. Sturmtief »Axel« fegte in der Nacht von Montag auf Dienstag mit heftigen Regenschauern durch die Region, und in der Folge gab es zahlreiche Einsätze der Feuerwehren. Das kräftige Gewitter, das sich am Montagnachmittag anbahnte und sich bis in die Nacht hinein zog, brachte mehr als 100 Feuerwehreinsätze mit sich.

Besonders betroffen war das Stadtgebiet Dassel mit Schwerpunkten in Mackensen und Sievershausen. Dort standen mehrere Keller unter Wasser, Straßen wurden von schlammigen Wassermassen überflutet. Der Starkregen hatte Erde von den Feldern als Schlamm bis tief in den Ort gespült. Über 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Im Stadtgebiet Einbeck gab es unter anderem Einsätze in Vogelbeck in der Angerstraße, wo Wasser in den Kellern stand, sowie in Rittierode.

Im Stadtgebiet Bad Gandersheim waren in Ackenhausen rund 50 Feuerwehrkräfte über Stunden beschäftigt. Straßen waren verschlammt, Bauernhöfe standen voll Schlamm, und es wurden Sandsäcke verteilt. Mit Pumpen wurde an vielen Stellen versucht, Wasser und Schlamm aus den Häusern zu saugen. Tiefgaragen standen bis zu 20 Zentimeter unter Wasser.

In Einbeck wälzte sich eine Masse aus Schlamm und Wasser die Otto-Hahn-Straße hinunter. Ein greller Blitz und gleich darauf ein kräftiger Schlag: Auf dem Einbecker Marktplatz hat es um 22.22 Uhr in ein Gebäude eingeschlagen.

Die Feuerwehr rückte umgehend mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und Fahrzeugen an und untersuchte das Haus, unter anderem unter Flutlichteinsatz von der Drehleiter aus. Aufatmen dann, da kein Brand entdeckt wurde, Stadtbrandmeister Lars Lachstädter konnte Entwarnung geben.pk

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