Die Rainald-von-Dassel-Schule zeigt, wie lebendig das Schulleben sein kann

Dassel. Einen lebendigen und unterhaltsamen Eindruck von der Rainald-von-Dassel-Schule und dem Schulleben vermittelte der Tag der offenen Tür, zudem jetzt viele Schüler samt Angehörigen kamen. Es wurde all das gezeigt, vorgeführt und erläutert, was in annähernd 30 Projektgruppen innerhalb der vorangegangenen Projekttage vorbereitet worden war.

Die Besucher erlebten eine gute Mischung aus Information und Unterhaltung: Vorführungen in der Pausenhalle, unter anderem eine Modenschau, Band-Musik, Gesang, Tanz, Impro-Theater viele verschiedene Ausstellungen von Projekt-Ergebnissen in Gängen und Klassenräumen. Geknüpfte Freundschaftsbänder, Gesticktes, Schmuck aus Perlen oder Gebatiktes wurden angeboten. Einen Blick konnte man in das Kunstatelier werfen oder aber der »Chemie der Zitrone« auf die Spur kommen.

Fußball für Fans führte die Schüler auch zu den Spielern von Hannover 96, und bei den Projekttagen wurden Radtouren rund um Dassel unternommen. Es wurden Nistkästen gebaut, beim Schach spielen lernten die Schüler die Rochade kennen. Karten- und Brettspiele, Line-Dance, Erste Hilfe, die Arbeit der Feuerwehr oder Window Color sowie digitale Fotografie – für die Schüler gab es abseits des normalen Lernstoffes viel zu entdecken. Ein Beispiel dafür ist Stop Motion, bei dem eindrucksvoll Turnschuhe in Szene gesetzt wurden, die durch das Schulgebäude wanderten. Ein erstes Kennenlernen und gemütliches Klönen mit Schülern, Eltern und Lehrern bei Kaffee und  Kuchen oder Würstchen, alkoholfreie Cocktails oder anderen kalten Getränken im Café des Fördervereins, Kontakte mit der Schulleitung, Einblicke in die Klassen- und Fachräume beim Schlendern durch das Schulgebäude und vieles mehr wurde beim Tag der offenen Tür geboten.

Das Motto der diesjährigen Projekttage »Schule lebendig gestalten« wurde eindrucksvoll umgesetzt, wie sich das Schulleiter Peter T. Mispagel bei der Begrüßung der Gäste gewünscht hatte. Erfreulich war zudem, dass ältere Schüler ebenfalls Projekte anboten, bei denen ihre jüngeren Mitschüler mitmachen konnten. Der Dank der Schulleitung galt allen Projektleitern.
sts

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