Die Wanderbank gegen Depression

Markoldendorf. Das Projekt »#diewanderbank« ist nun mitten in Markoldendorf auf dem Jacobiplatz vor der Marienkapelle der VGH-Agentur Steffen Rohmeier aufgestellt. Das Projekt wurde vom Sozialpsychiatrischen Verbund des Landkreises Northeim in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Depression Südniedersachsen auf die Beine gestellt und soll auf die Krankheit Depressionen aufmerksam machen – eine Krankheit, die heutzutage kein gesellschaftliches Tabuthema mehr sein sollte.

Die Wanderbank wurde von den Bewohnern der besonderen Wohnform »Haus Wildwiese« und »Haus am Kellberg« im Sommer 2020 gebaut. Sie stand bereits im Landkreisgebäude in Northeim, vor der Außenwohngruppe der Einrichtung Haus Wildwiese und soll nun die nächsten Wochen in Markoldendorf über Depressionen in Form von Flyern informieren. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. In Deutschland sind es etwa 5,3 Millionen Menschen jährlich, die an Depressionen erkranken.

Depressionen, die das Leben auf den Kopf stellen und auch durch den Verlust der Arbeitskraft finanzielle Folgen mit sich bringen. Die VGH-Agentur Steffen Rohmeier möchte darauf aufmerksam machen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung die verlorene Arbeitskraft und die damit verbundenen finanziellen Einbußen abfangen kann. Flyer an der Wanderbank informieren über das Krankheitsbild und die Arbeit mit dem Bündnis gegen Depressionen Südniedersachsen sowie zur Einrichtung »Haus Wildwiese«. Bis zum neuen Jahr 2021 ist die Bank in Markoldendorf zu finden, bis sie weiter auf Wanderschaft geht.sts

Dassel

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