Ferien(s)passkinder schmiedeten heiße Schlange

Dassel. Die alte Handwerkskunst des Schmiedens lernten jetzt Kinder vom Ferien(s)pass in der Blankschmiede kennen. Mit heißem Feuer, glühendem Metall sowie Hammer und Amboss bearbeiteten die Jungen mit Hilfe von Andreas Liebe und Ulrich Göllner ihr eigenes Schmiedestück: eine »gefährliche, giftige Schlange« entstand.

Immer wieder wurde das Metall in die heißen Kohlen gehalten und zum Glühen gebracht, um es dann mit dem Hammer kontinuierlich in Form zu schlagen. Zuerst erhielt die Schwanzspitze ihr platte Form, dann folgte der Kopf, der auch mit einem Schrotmeißel eingekerbt wurde.

Zum Abschluss des langen Prozesses bogen die Nachwuchskünstler die Schlange noch in die richtige Form, stärkten sich bei einem Imbiss und erfuhren bei einem Rundgang viel Wissenswertes über die 1727 gegründete Blankschmiede, in der der letzte Schmiedemeister Heinrich Neimke bis in die 1980er produzierte. Mit großem Elan waren die Ferien(s)pass-Kinder dabei und freuten sich über ihre selber erstellte Schlange.mru