Feuerwehr löscht Brand in der Brunnenstraße

Ursache vermutlich Arbeiten an Autobatterie im Keller | Bewohner erleiden Rauchgasvergiftung | 75 Kräfte vor Ort

Unter Atemschutz haben Feuerwehrleute das Feuer ­bekämpft, das am Mittwochnach­mittag im Keller eines Hauses in der Brunnenstraße in Dassel aus­ge­brochen ist.

Dassel. Großer Feuerwehreinsatz am Ende des Jahres: Am späten Mittwochnachmittag hat es in der Dasseler Brunnenstraße gebrannt. Im Keller eines von einem Ehepaar bewohnten Hauses war ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr war nach Angaben von Stadtbrandmeister Harald Sehl mit etwa 75 Einsätzkräften vor Ort. Nach rund einer Stunde war der Brand gelöscht. Die Bewohner wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben des Stadtbrandmeisters ist die Ortsfeuerwehr Dassel am Mittwoch kurz nach 16 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Brunnenstraße gerufen worden. Vor Ort musste der Ortsbrandmeister feststellen, dass es sich um einen Gebäudebrand handelte, und weitere Kräfte der Ortsfeuerwehr wurden alarmiert. Angefordert wurde auch der Löschzug 6, der aus den Feuerwehren Sievershausen, Hilwartshausen und Mackensen besteht. Außerdem war die Feuerwehr Markoldendorf mit Wärmebildkamera und Messgeräten vor Ort.

Die Feuerwehren rückten unter Atemschutz ins Gebäude vor, sie konnten den Brand dort schnell unter Kontrolle bringen. Allerdings zog dunkler Rauch vom Keller durchs gesamte Haus. Es sei deshalb zunächst nicht bewohnbar, so der Stadtbrandmeister. Mit einem Drucklüfter sorgte die Feuerwehr dafür, dass die eigenen Einsatzkräfte das Gebäude für eine Nachkontrolle begehen konnten. Auch die Nachbargebäude wurden kontrolliert. Anschließend betraten die Brandermittler der Polizei das Haus, die Einsatzstelle wurde beschlagnahmt.

Wie die Polizei berichtete, wurde der Brand vermutlich verursacht, als sich der 58-jährige Bewohner des Hauses im Keller mit einer Autobatterie beschäftigt hat. Dabei ist ein offenes Feuer ausgebrochen. Sowohl der Mann als auch die 54 Jahre alte Ehefrau erlitten eine Rauchgasvergiftung. Sie konnten sich selbst ins Freie retten und wurden mit dem Krankenwagen ins Einbecker Bürgerspital gebracht.

Die Gasversorgung des Gebäudes wurde von der Feuerwehr abgeriegelt; der WAZ wurde gerufen, um vorsichtshalber auch die Wasserversorgung des Wohnhauses vorsichtshalber abzudrehen. Im Keller sei ein Rohr beschädigt, hieß es. Zur Schadenshöhe wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Vor Ort waren neben dem Stadtbrandmeister und seinem Stellvertreter Tobias Oppen sowie dem Dasseler Ortsbrandmeister Olaf Haase auch Kreisbrandmeister Marko de Klein.ek

Dassel

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