Fundamente des Lauenberger Kindergartens müssen unterfangen werden

Lauenberg. Im Rahmen der Anstricharbeiten an der Fassade des Kindergartens Lauenber wurden extrem starke Risse in der Außenwand festgestellt. Untersuchungen haben daraufhin ergeben, dass die Risse durch die gesamte Vorsatzschale des zweischaligen Mauerwerks ­gingen.

Der Kindergarten ist in diesem Bereich nur teilweise unterkellert. Zusammen mit einem Statiker wurde eine Probeschachtung an der Gebäudeecke veranlasst. Hier wurde sichtbar, dass diese Gebäudeecke sich im Laufe der Jahre stark gesetzt hat und die Fundamente teilweise nur noch aus losem Schüttgut bestanden.

Daraus ergab sich, dass die Fundamente auf einer Gesamtlänge von rund 17 Metern in Abschnitten unterfangen werden müssen. Hierzu wird bis zu 1,78 Meter tief ausgeschachtet, die losen Fun­damentsteine entfernt und mit Stahlbeton unterfangen. Nach Beendigung der Stahlbeton­arbeiten wird ein vierschichtiges Drainage­system aufgebracht, Leitungen werden wieder angeschlossen, verfüllt und verdichtet.

Im ­Anschluss daran werden die Flächen wieder so hergestellt, wie sie zu Beginn der Baumaßnahme vorhanden waren. Abschließend wird der Malereibetrieb seinen Auftrag zum Anstrich der Fassade fortsetzen. Mit der Baumaßnahme wurde Anfang Mai begonnen. Aufgrund der Trocknungszeiten des Betons wird mit einem Zeitraum von vier Wochen für die Unter­fangungsarbeiten gerechnet. Sollten keine ­unvorhersehbaren Ereignisse auftreten, so wird die Maßnahme etwa Mitte Juni beendet sein.sts

Dassel

»Personell können wir das nicht stemmen«