30-jähriges Firmenjubiläum bei Heise in Lüthorst

1988 hat alles begonnen | Blick in die Unternehmensgeschichte | Grußwort des Dasseler Bürgermeisters

Dassels Bürgermeister ­Gerhard Melching (links) lobte das Unternehmen Heise, das in der Region den richtigen Weg eingeschlagen und Arbeitsplätze geschaffen habe.

Lüthorst. Ein gelungenes Wochenende liegt hinter der Firma Heise in Lüthorst. Das Unternehmen feierte sein 30-jähriges Bestehen. Es ist seit drei Jahrzehnten ein Begriff in Lüthorst und weit über die Grenzen hinaus. Bei einem Festakt bezeichnete Dassels Bürgermeister Gerhard Melching die Firma Heise als »absolutes Highlight in Lüthorst«, denn mit dem Betrieb wurde auch für Arbeitsplätze gesorgt.

Firmengründer Klaus Heise erinnerte sich in seinem Rückblick: »Für mich gab es keine Probleme, nur Herausforderungen – mit einer starken Frau im Rücken, meiner Frau Ruth.« Als entscheidende Kompetenz für die Zukunft bezeichnete Heise die Notwendigkeit seiner motivierten Mitarbeiter. Heise hat als Kundendienst-Monteur nach seiner Gesellenzeit unter anderem bei Elektro-Düttchen in Markoldendorf gearbeitet. Doch dann kam die Idee, in die Selbstständigkeit zu gehen. »Diesen Schritt habe ich nach Absprache mit meiner Frau gewagt und ihn auch nie bereut.«

Sohn André trat 1998 in die Firma ein und absolvierte nach der Lehre eine Weiterbildung zum Meister, berichtete Klaus Heise. Es sei zwar nicht immer leicht, wenn Vater und Sohn zusammen seien, doch André hätte ganz andere Ideen gehabt, die auch verwirklicht wurden, und das sei gut so gewesen. Er wollte, so Heise, die Firma frühzeitig seinem Sohn übergeben, und das erfolgte im Jahr 2013. »Auch das war der richtige Schritt«, stellte er fest.

Firmenchef André Heise ergänzte, dass er im Jahr 2000 seinen Meisterbrief in der Tasche hatte. »Frisch in der Firma, wollte ich natürlich die Welt umreißen, wusste alles besser«, schmunzelte er. Im Jahr 2000 kam mit Karsten Kaczmarczyk auch der erste Angestellte auf der Elektroseite dazu. Mit ihm zusammen habe man dann damit begonnen, immer mehr Elektro-Aufträge anzunehmen. Erst beschränkte es sich noch auf die Verkabelung von Milchbetrieben, doch nach und nach wurden größere Aufträge realisiert.

2005, so André Heise, habe man überlegt, den Bereich der IT in das Unternehmen zu integrieren, und damit konnte man einen sehr guten Kundenstamm gewinnen und ein noch kompletteres Dienstleistungsangebot anbieten. Eine neue Halle wurde 2006 in der Luthardtstraße dem heutigen Standort errichtet, und das Unternehmen wuchs weiter. 2004 bis 2012 standen ganz im Zeichen der Photovoltaikanlagen; dieser Bereich ist auch heute noch ein Bestandteil der Firma. Auch Kälteanlagenbau in allen Größen führt das Unternehmen weiterhin durch.

Heute sehe man, dass es nicht falsch gewesen sei, sich breiter aufzustellen. Eines sei dabei klar: »Gute Mitarbeiter im Betrieb sind das wichtigste Kapital«, betonte der Firmenchef. Daneben gehöre es zu seinem Erfolgsrezept, mutig zu sein und Neues zu wagen.

Von anfangs fünf Angestellten sei das Unternehmen Heise auf momentan 30 Mitarbeiter und vier Auszubildende gewachsen, und man könne nach wie vor Mitarbeiter gebrauchen, denn in der heutigen Zeit sei es im Handwerk sehr schwer, gute Kräfte zu bekommen, und das werde in Zukunft nicht einfacher, fürchtet Heise.pk

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