In St. Laurentius mit Musik um die Welt und durch die Zeit

Dassel. »Alles, was Sie an diesem Abend hören, habe ich irgendwann vorher schon einmal gespielt«, erklärte Falk Zenker den fast 70 Zuhörern in der St. Laurentiuskirche. Sie waren gekommen, um Falk Zenker und seine »magische Gitarre« zu hören und ihn auf eine Zeitreise durch die Musik und eine Gedankenreise zu begleiten. Und die Zuhörer erlebten nicht nur, wie virtuos und gleichzeitig sensationell eine Gitarre klingen kann, sondern wie komplex Musik und Technik zusammenhängen, dass in summa mehrstimmige und vielfältige Variationen zu hören waren.

Falk Zenker spielte nämlich mit Händen und Füßen – magisch: Einzelne Gitarrensequenzen nahm er mittels Technik als Loop auf und fügte dann die vielen verschiedenen Loops seinem aktuellen Gitarrenspiel wieder ein, mal sentimental, mal gefühlvoll, mal rhythmisch, mal percussiv.

Ob Liebeslieder aus der Zeit der Weimarer Klassik oder eine Kombination aus Heulschläuchen, Fußrassel und Zither, die Geräusche, die an diesem Abend in St. Laurentius, durch virtuoses Gitarrenspiel untermalt, zu hören waren, suchten ihresgleichen und endeten schließlich in einem Regenwald-Ambiente, in dem Wassertropfen plätscherten und unbekannte Vögel zwitscherten. Eine Reise einmal um die Welt und durch die Zeit, das erlebten die Konzertbesucher dank Falk Zenker in der Dasseler St. Laurentiuskirche. 
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Dassel

Hochwasser stand im Mittelpunkt