Jugendinitiative ist bereit, sich um Luisenpark zu kümmern

Dassel. Anna-Lena Gerke (links), Tasja Brüggemann (Zweite von links), Mandy Bönig (Dritte von links), Tim-Jandric Tomaszewski (Zweiter von rechts) und Sascha Beier (rechts) gehören zur Initiative »Jugendtreff Mitte« in Dassel. Die Jugendlichen haben mit viel Elan und Können an der Kirche 2 eine Wohnung in einem Jugendtreff verwandelt. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten und dank einiger Möbelspenden sind die Räume nun gemütlich. Hier können sie sich treffen, spielen oder an Trainingsgeräten arbeiten. Gleichzeitig ist hier auch die Geschäftsstelle des Stadtjugendrings untergebracht. Unterstützt wurden die Jugendlichen von Stadtjugendpfleger Michael Diedrich (Dritter von rechts). Der Ortsrat Dassel – auf dem Foto ist Antje Freund (Mitte) – hatte in seiner jüngsten Sitzung die Idee entwickelt, dass die Jugendlichen eine Patenschaft für den Luisenpark übernehmen sollen. Schließlich unterstützt der Ortsrat die Jugendlichen mit 135 Euro monatlich für die anfallenden Nebenkosten.

»Man hilft sich gegenseitig«, unterstrich der stellvertretende Ortsbürgermeister Detlef Muschalla die Idee. Die Jugendlichen haben schon Einiges bewegt: Sie haben das Konzert »Dassel rockt und popt« organisiert, kleben zurzeit Plakate für die »Welle« am 4. August und laden am 20. Juli Acht- bis 14-Jährige zur School’s-out-Party in den Ratskeller ein. Sie sind auch grundsätzlich bereit, sich im Luisenpark zu engagieren, wollten aber verständlicherweise zunächst den Umfang der angedachten Arbeiten erfahren. Ortsratsmitglieder hatten bereits einmal den Luisenpark gereinigt, und Martina Gödeke konnte deshalb berichten, dass das »richtige Arbeit« sei. Müll und Äste sowie Laub müssen zusammen gesammelt werden.

Es mache aber auch richtig Spaß, wenn am Ende der Park wieder gepflegt aussieht, meinten die Ortsratsmitglieder. Ortsratsmitglieder sollten die Jugendlichen bei den Aufräumaktionen unterstützen, regte Gödeke an. Welche Arbeitsgeräte genutzt werden können, wird noch geklärt. Die Jugendlichen werden nun diskutieren, wie die Pflegearbeiten abgewickelt werden können, Ansprechpartnerin ist für sie Ortsbürgermeisterin Petra Kersten.sts