Kranzniederlegung in aller Stille

Dassel. Der Volkstrauertag hat seit jeher eine politische Dimension. Früher wurde an die getöteten deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs erinnert, heute an alle Toten von Krieg und Gewaltherrschaft. Ein Jahr nach Ende des Ersten Weltkriegs schlug 1918 der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge diesen Ehrentag vor. Mittlerweile ist der Volkstrauertag ein Tag, der zu Versöhnung, Verständigung und Frieden mahnt.

Der Volkstrauertag ist weder ein kirchlicher, noch ein gesetzlicher Feiertag. Man bezeichnet den Volkstrauertag als stillen Feiertag. In diesem Jahr haben die aktuelle Corona-Situation und der Lockdown im November Einfluss auf die Feierlichkeiten am Volkstrauertag – in Dassel legten am Vorabend  des Gedenktages Ortsbürgermeisterin Heike Hoffmann und der Ortsbeauftragte Rolf Albrecht am Vorabend einen Kranz am Mahnmal nieder – in aller Stille und ohne Beteiligung von Abordnungen.sts