Krippe »Traumland« nimmt Betrieb auf

Zwei Gruppen in der ehemaligen Rainald-von-Dassel-Schule  | Schnelle Umsetzung

Bürgermeister Gerhard Melching und das junge Team der Krippe »Traumland«: (von links stehend) Nina Klingenhagen, Jana Take (stellvertretende Leitung), Melina Steinhoff und (unten von links) Leiterin Alexandra Helmbrecht, Jenny Hagedorn und Melissa Golz.

Dassel. »Traumland« heißt die neue Kinderkrippe, die die Stadt Dassel in kurzer Zeit in einem Trakt in der Rainald-von-Dassel-Schule an der Hermannstraße eingerichtet hat. Kinder ab einem Jahr können hier in zwei Gruppen, das bedeutet zweimal 15 Plätze, betreut werden. Die Eltern, berichtet Krippenleiterin Alexandra Helmbrecht, freuen sich sehr, dass der Krippenbetrieb nun gestartet ist. Derzeit sind acht Kinder in der Eingewöhnungsphase.

Die Planungen der Betreuungsplätze ist nicht einfach. 265 Kinder werden derzeit in Kindergarten oder Krippe betreut. 75 Kinder davon sind im Krippenalter, haben das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet. Als sich im Frühjahr vermehrter Bedarf für Krippenplätze abzeichnete, hat die Stadt schnell reagiert und die Einrichtung einer Krippe in der Rainald-von-Dassel-Schule umgesetzt. Der Landkreis stellt die Räume zunächst mietkostenfrei für zwei Jahre zur Verfügung. Mitte September hat das Landesamt für Bildung die Betriebsgenehmigung zugesichert. Die Umbaukosten liegen bei rund 160.000 Euro.

Die Krippenräume liegen im Erdgeschoss des Schulgebäudes, hinter dem Haupteingang. Hier ist jede Menge Platz. Neben zwei Krippenräumen – Leiterin Alexandra Helmbrecht hat bei der Einrichtung auf warme Farbtöne gesetzt – gibt es die Sanitärräume mit großen Wickeltischen samt Treppe, eine Dusche, einen Mitarbeiter- und einen Abstellraum, ein Büro und zwei Schlafräume. Die Kinder der Regen­bogen- beziehungsweise der Sternengruppe können auch auf dem Außengelände spielen. Ihre Fächer, beispielsweise im Garderobenbereich, finden die Kinder leicht, sind sie doch mit dem eigenen Foto markiert.

Die ersten Kinder durchlaufen gerade die Eingewöhnungsphase, berichtet Helmbrecht. Im Betrieb soll die Krippe täglich von 7.30 bis 13.30 Uhr geöffnet sein. Eine Zwei-Drittel-Vormittagsbetreuung ist die am häufigsten nachgefragte Betreuungszeit. »Wir begleiten die Kinder«, sagt Helmbrecht, zu deren Team die Fachkräfte Nina Klingenhagen, Jana Take, Melina Steinhoff, Jenny Hagedorn und Melissa Golz gehören. Helmbrecht und Hagedorn verfügen über eine Zusatzqualifikation in Kleinstkindpädagogik, Golz über die Qualifika­tion Fachkraft für Inklusion und Integration.

Bürgermeister Ger­hard Melching bedankt sich bei allen Beteiligten für die schnelle Umsetzung des Projekts. Entstanden sei eine »schnelle und gute Lösung«. Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet werden in der Krippe betreut.

Eine Herausforderung sei es gewesen, auch in kurzer Zeit die Möblierung zu beschaffen. Aber auch das ist – bis auf Kleinigkeiten – geglückt. Allerlei Spielzeug wie große Legosteine, Fahrgeräte, Bällchenbad und Klettergeräte stehen für die Kleinen bereit.sts

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