Fragebogen zu Mobilitätswünschen

Dassel werden gebeten, 18 Fragen zu beantworten | Vorbereitende Arbeiten für künftige Mobilität

Dassel. Die Dasseler sind ausgerufen mitzumachen bei der Entwicklung eines modernen Mobilitätssystems: Im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit untersucht Betriebswirtschaftsstudentin Inken Dulce die Anforderungen an ein modernes öffentliches Verkehrssystem mit Hilfe eines Fragebogens. Der Fragebogen liegt heute der Einbecker Morgenpost bei. Die Dasseler sollten sich die rund 30 Minuten Zeit zur Beantwortung der Fragen nehmen.

Das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen entwickelt das Projekt »EcoBus«. Per Zentralrechner soll »EcoBus« geschickt Fahrten zusammenstellen und diese an die Betriebspartner vermitteln, die die eigentlichen Fahrten durchführen. So werden in der Regel Kleinbusse die Fahrgäste an den gewünschten Orten abholen und absetzen.

Ob Dassel später als Ort für ein »EcoBus«-Pilotprojekt geeignet ist, steht nicht fest. Um aber den späteren Transport von Tür zu Tür mit Reisezeitpunkten nach Kundenwunsch zu verwirklichen, muss wissenschaftliches Arbeiten vorgeschaltet werden. Gefragt werden die Dasseler in dem Fragebogen nach ihren Hauptanfahrtsorten, den benutzten Verkehrsmitteln und den zurückgelegten Entfernungen, nach den Stopps (möglicherweise zum Einkaufen) an den Hauptwegen.

Untersucht wird zudem, welche Gründe es dafür gibt, dass der ÖPNV nicht genutzt wird und welche Anfahrtsorte gerne mit dem ÖPNV erreicht werden sollen. Ermittelt wird der Bedarf, an welchen Tagen und zu welcher Zeit der ÖPNV benötigt wird. Weiter will die angehende Wissenschaftlerin ermitteln, wie viel Geld monatlich für die Verkehrsmittelnutzung ausgegeben wird. Abschließend ist Raum für Anmerkungen in den Fragebogen eingeplant.

Der Fragebogen ist anonym und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke bestimmt. Aus der Analyse der Fragebögen werden Handlungsempfehlungen an das ÖPNV-System abgeleitet. Die Verantwortlichen hoffen, dass sich möglichst viele Dasseler die rund 30 Minuten Zeit zur Beantwortung der Fragen nehmen.

Abgegeben werden können die Fragebogen im Dasseler Rathaus. In Markoldendorf, Lauenberg, Lüthorst und Sievershausen sind die Sparkassen- und Volksbankfilialen als Abgabeorte eingeplant. In allen anderen Ortschaften können die Fragebögen bei den Ortsbeauftragten eingeworfen werden. Wer den Fragebogen nicht ausfülle, dürfe sich später auch nicht beschweren, wenn kein Bus fahre, stellt Bürgermeister Gerhard Melching fest.

Die Ergebnisse der Befragung werden im ersten Quartal 2017 präsentiert. Vor Verteilung des Fragebogens wurden die Meinungsbildner der Region über das Projekt informiert. Zu finden ist der Fragebogen auch auf der homepage der Stadt Dassel unter www.stadt-dassel.de. Zurückgegeben werden muss er bis zum 16. November. Danach erfolgt die Auswertung, im März 2017 werden die Ergebnisse präsentiert.sts

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