Montag ist das sechste Apfelfest in Hunnesrück

Hunnesrück. Am Montag, 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, dreht sich wieder einmal in Hunnesrück alles um den Apfel und seine Verarbeitung. Nach zweijähriger coronabedingter Pause wird das schon traditionelle Apfelfest auf dem Gestütsgelände in Hunnesrück fortgesetzt. Am Montag lohnt wieder ein Besuch auf dem Gestütsgelände in Hunnesrück. Herbstliche Farben und Früchte zum Erntedank verbinden sich mit der zauberhaften Atmosphäre des Gestütsgeländes mit seinem Herrenhaus und der herbstgefärbten Parkanlage. Hinzu kommt, dass das Apfelfest wieder den Rahmen für ein erlebnisreiches Mosten von Saft aus eigenen Früchten anbietet.

Das diesjährige überdurchschnittliche Obstangebot bietet die besten Voraussetzungen, dort einen eigenen Saft aus selbst geerntetem Obst herzustellen. Für diese Eigenproduktion steht das Einbecker Mostwerk mit seiner mobilen Mostanlage bereit. Mit Familie und Freunden gemeinsam von den reichlich vorhandenen Obstbäumen Äpfel oder Birnen zu sammeln, macht zudem viel Freude. Bereits aus 50 Kilogramm Obst gewinnt man zirka 30 Liter Saft. Gepresst, erhitzt und abgepackt in Drei-, Fünf- oder Zehn-Liter-Schankbeutel ist der Saft mindestens ein Jahr haltbar. Daraus steht der Saft pur oder zu einem Schorlenmix jederzeit bereit.

Wer erleben möchte, wie aus dem selbstgesammelten Obst leckerer Saft entsteht, sollte sich dazu unter Telefon 05561/9253717 anmelden. Auch Nichtmoster sind eingeladen, frisch gepressten Apfelsaft zu probieren und käuflich zu erwerben. Auch die Firma Ölacker aus Hollenstedt ist mit einem Informationsstand vertreten. Öl, aus eigenen Sonderkulturen der Gemarkungen um Northeim gepresst, ist eine perfekte Regionalqualität. Lein-, Leindotter-, Mohn-, Raps- und Hanföl umfasst das Sortiment, das zur Verkostung und zum Verkauf angeboten wird.

Regionalität verbindet sich beim Apfeltag mit neusten Informationen aus der praktischen Landwirtschaft: Wie funktionieren ein 600 Hektar umfassender Ackerbaubetrieb und die Aufzucht der Junghengste aus der und für die Niedersächsische Pferdezucht? Guts-und Betriebsleiter Michael Bertelmann bietet für Interessierte im Rahmen einer Betriebsführung umfassende Informationen. Jeweils ab 13 und 15 Uhr wird der etwa einstündige Rundgang kostenfrei angeboten. Mit Bratwurst, frischgebackenen Waffeln, Kaffee, Kaltgetränken und Apfelpunsch findet der Besucher auch eine regionale Auswahl an Gaumenfreuden. Die Gastgeber freuen sich auf zahlreiche Besucher aus nah und fern.ek/oh

Dassel

Anschaffung des Gerätewagens verschoben

Weihnachten im Schuhkarton