Neue E-Auto-Ladesäule in der Dasseler Innenstadt

Dassel. »Mit der neuen Ladesäule können wir ein angemessen schnelles Laden sicherstellen, und wir sind zukunftssicher aufgestellt.« Dassels Bürgermeister Gerhard Melching (links) hat jetzt zusammen mit Axel Fette, Leiter der EAM Netzregion Göttingen, die neue Ladesäule für Elektroautos in der Sollingstadt vorgestellt.

Das kompakte Modell ist seit Kurzem im Betrieb, es steht zentral auf dem Parkplatz An der Kirche. Wirft man einen Blick auf die Zulassungszahlen von Elektroautos in Deutschland, sieht man, dass sie kontinuierlich steigen. Zu Beginn dieses Jahres waren rund 83.000 Elektroautos zugelassen, mehr als dreimal so viele wie noch vor drei Jahren. Eine wichtige Rolle bei der Elektromobilität spielen die Ladesäulen. Die EAM-Gruppe hat in den vergangenen Jahren die Ladeinfrastruktur immer weiter ausgebaut. Sie betreibt derzeit mehr als 68 – und eine neue nun in Dassel. Dabei ist das Thema vor Ort nicht neu: Schon seit 2015 gab es eine Ladesäule in der Mackenser Straße. »Aber damit hatten wir wohl ein «Montagsmodell” bekommen«, schmunzelt Axel Fette.

Gerade im vergangenen Jahr habe es immer wieder Probleme in der Praxis gegeben, und trotz erheblicher Anstrengungen, auch gemeinsam mit dem Hersteller, habe man kein befriedigendes Ergebnis erreichen können. »Deshalb haben wir jetzt diese neue Ladesäule von EBG mit aktuellster Technik in Dassel errichtet, die neueste Generation.« Bürgermeister Gerhard Melching lobte das Vorgehen, denn es sei nicht selbstverständlich, dass nach so kurzer Zeit erneut in Lade-infrastruktur investiert werde.

Die Stadt habe das Unternehmen dabei nach Kräften unterstützt und den Standort in unmittelbarer Nähe des Rathauses zur Verfügung gestellt. An der neuen Säule können zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit bis zu 22 Kilowattstunden laden. Für den Ladevorgang wird nach der Anmeldung über eine Karte eine Startgebühr von zwei Euro erhoben. Zur Nutzung muss zuvor eine einmalige Anmeldung bei New Motion erfolgen, online oder über eine App auf dem Smartphone. Geladen wird 100 Prozent Ökostrom von der EAM. Er wird mit dem übliche Haushaltspreis berechnet. Mit der Karte schaltet man die Säule für den Ladevorgang frei und entriegelt anschließend auch wieder die Verbindung mit dem Fahrzeug. Das Steckersystem ermöglicht die Nutzung durch fast alle Modelle; E-Bikes können dagegen nicht angeschlossen werden.

Die Ladesäule an der Mackenser Straße wird nach EAM-Angaben demnächst abmontiert und künftig an einem Unternehmensstandort zum Laden der eigenen Fahrzeuge eingesetzt.ek

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