Politiker informieren sich über die KES Dassel Süd

Dassel. Mitglieder des Bauausschusses, des Verwaltungsausschusses und des Ortsrates Dassel haben jetzt die derzeitige Dasseler Großbaustelle, die Kommunale Entlastungsstraße (KES) Dassel Süd, in Augenschein genommen. Vertreter des Ingenieurbüros Walther in Göttingen erläuterten den vorgesehenen Bauablauf.

Die Politiker waren beeindruckt vom Umfang der Arbeiten und dem bereits erreichten Fortschritt. Lob wurde der Firma Bauer aus Walschleben gezollt, die mit viel Personal und großem Maschinenpark die Arbeiten vorantreibt. Dank gilt zudem den anliegenden Grundstückseigentümern für ihre Kooperationsbereitschaft.

Im März wurde mit den Arbeiten des dritten Bauabschnitts begonnen, der die Verbindung zwischen Pfingstanger und Ilmestraße schafft. Besondersheit sind die drei Brückenbauwerke. Eine große Brücke wird über den Spüligbach führen. Um ein weiteres Brückenbauwerk einzusparen, wurde die in die Spülig einmündende Bremke bereits verlegt. Die zweite Brücke entsteht an der Anbindung des Maschweges an die Entlastungsstraße zur Querung der Bremke. Außerdem wird die Brücke an der Friedrich-Schünemann-Straße erneuert.

In die KES werden mehrere Querdurchlässe eingebaut, die erforderlich sind, um einen ausreichenden Hochwasserablauf zu gewährleisten. Damit wird sichergestellt, dass die angrenzenden Grundstücksbesitzer nicht schlechter gestellt werden, denn die Trasse der Straße liegt im hochwassergefährdeten Bereich. Dieser Teil der Straße kostet 2,5 Millionen Euro, wovon das Land 80 Prozent übernimmt. Im Herbst soll die Kommunale Entlastungsstraße Süd fertigestellt sein.oh