Schülerbücherei ist jetzt schöner, größer und gemütlicher

Dassel. Neu eröffnet wurde in diesen Tagen die Schülerbücherei der Rainald-von-Dassel-Schule (RvD), die innerhalb des Schulgebäudes umgezogen und da­bei deutlich erweitert und schöner ausgestattet worden ist. »Im Laufe der vergangenen fünf Jahre haben wir Hunderte von neuen Büchern angeschafft, und immer mehr Leseratten wollten sich umsehen und mit neuem Lesestoff  versorgen.

Der Platz in unserer bisherigen Bücherei wurde einfach zu knapp.« So begründet Bettina Huch-Mätzig, Lehrerin an der RvD, selbst gelernte Buchhändlerin und Leiterin der Schülerbücherei, den Umzug der Bücherei. Im Frühjahr 2007 war die Bücherei in einem frei gewordenen Schulraum eingerichtet worden, und seither haben viele Schüler die seinerzeit rund 1.000 Bücher ausgeliehen und mit Freude gelesen. Als zu Beginn dieses Schuljahres die zwei Computerräume der Schule, die bisher weit aus­einandergelegen hatten, nebeneinander gelegt wurden, wurde einer der bisher für EDV-Zwecke genutzten Räume frei, und der Weg für die neue Schülerbücherei stand offen.

Der Raum wurde neu gestrichen und – anders als sein Vorgänger – mit Teppichboden, Pflanzen, mehr Regalen und Tischgruppen ausgestattet. »Die alte Bücherei war ja schon schön, aber diese jetzt ist noch viel gemüt­licher und lädt zum Lesen ein«, meint auch die Büchereileiterin und freut sich über die neue »Heimat« für die Bücher. Eine weitere Möglichkeit er­gibt sich durch die Größe der neuen Bücherei: Mit ein paar Handgriffen können Stühle für ein bis zwei Klassen hingestellt und Lesungen oder andere Veranstaltungen rund ums Buch vorgenommen werden.

Und diese Möglichkeit wurde auch für die Eröffnung genutzt: Heinrich Sprink, Dasseler Buchhändler und bekannter Rezitator verschiedenster Texte, wurde dafür gewonnen, vor den beiden fünften Klassen der Rainald-von-Dassel-Schule vorzulesen. Durch seinen spannend, spritzig und packend gestalteten Vortrag aus Eoin Colfers Kinder- und Jugendbestseller »Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy« erreichte Sprink sämtliche jungen Zuhörer – und mancher wollte das Buch, das die Bücherei natürlich auch in ihren Regalen stehen hat, ausleihen. Obwohl nur einer den Band mitnehmen konnte, waren die anderen nicht allzu enttäuscht. Sie haben für die Wartezeit eine Menge anderer Bücher zur Auswahl.sts