Seit 40 Jahren bei den Harz-Weser-Werkstätten

Arbeitsjubiläen / zur Entwicklung zu einem Dienstleistungsunternehmen beigetragen / Viele Veränderungen miterlebt

Seit 40 Jahren ist Ute Watermann bei den Harz-Weser-Werkstätten beschäftigt. Die dienstälteste Jubilarin gehörte zu den Mitarbeitern der ersten Stunde, nahm ihre Tätigkeit 1972 in der ersten Werkstatt der neu gegründeten gemeinnützigen GmbH in Osterode auf und wechselte später in die neu entstandene Werkstatt in Dassel. Mit herzlichen Glückwünschen und einem großen Dankeschön überreichte Geschäftsführer Christoph Lorbacher ihr sowie 34 weiteren Jubilaren aus der Werkstatt Dassel und der HaWeTec Holzminden ihre Urkunde als Anerkennung für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit.

Dassel. Die Ehrung der langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Harz-Weser-Werkstätten über sehr lange Zeit die Treue gehalten haben, hat einen hohen Stellenwert und wurde auch diesmal festlich begangen.
Die Jubilare sind 1987, 1982 sowie 1977 und 1972 in die Werkstatt Dassel eingetreten. Im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit haben sie eine Menge an Veränderungen und Entwicklungen miterlebt und mit ihrem Einsatz maßgeblichen Anteil an der Entwicklung dieser Werkstatt in Dassel und der HaWeTec Holzminden gehabt. »Sie haben aber auch dazu beigetragen, dass sich Werkstätten insgesamt zu einem Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung verändert haben, wo Sie als Fachleute in eigener Sache entscheidend die Angebote und die Leistung der Werkstatt beeinflussen«, betonte Werkstattleiter Ulrich Beyer in seiner Ansprache. Er hob hervor, dass die Harz-Weser-Werkstätten fest in die regionale Wirtschaftsstruktur eingebunden und als Dienstleister für Unternehmen in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv sind, da sie sich als ein verlässlicher Partner der Wirtschaft aber auch privater Kunden erwiesen haben. Dazu hätten die Jubilare durch ihre zuverlässige und qualitativ hochwertige Arbeit beigetragen.

Nach einer Tanzvorführung der Jugendkirche »marie« wurden die Jubilare von Christoph Lorbacher und Ulrich Beyer beglückwünscht und erhielten ihre Jubiläumsurkunden und eine Kunst-Tasse.
Zwölf Mitarbeiter sind 25 Jahre dabei: Olaf Albrecht, Christian Beitz, Marlies Bode, Sonja Bost, Edeltraud Garthen, Jens Hampel, Jörg Hanke, Volker Liesch, Elke Schade, Karsten Schöckel, Horst Weper, Winfried Wiechmann.
30 Jahre in der Werkstatt arbeiten ebenfalls zwölf Mitarbeiter: Ralf Albrecht, Manfred Bertermann, Albert Bretter, Sabine Christmann, Andreas Glusa, Ulrich Hiby, Ralf Janeczek, Monika Koss, Anita Kunz, Martina Müller, Beate Reck, Michael Weidemann.

Auf 35 Jahre bei den Harz-Weser-Werkstätten blicken zehn Mitarbeiter zurück: Maritha Balke, Michael Barner, Erich Bönning, Martin Ender, Beate Hoffmann, Gudrun Lange, Frank Micks, Hannelore Müller, Uwe Schünemann und Peter Vaupel. Sie sind seit 1977 in den Harz-Weser-Werkstätten beschäftigt, also seit den Anfängen der Werkstatt Dassel.

In einer gesonderten Veranstaltung waren am Vortag die kleineren Arbeitsjubiläen begangen worden. Sechs Jubilare feierten ihr 20-jähriges Arbeitsjubiläum: Karl-Heinz Brandt, Dietmar Ebbecke, Beate Ernst, Hans-Jürgen Fritz, Alex Selivanov und Matthias Sieburg.

16 Personen sind seit zehn Jahren in der Werkstatt Dassel beschäftigt: Andreas Barthel, Heike Behmer, Sebastian Beier, Nadine Bierwirth, Tanja Dörge, Artur Esau, Christian Katzinski, Andreas Meinhardt, Salomeé-J. Richter, Marc Ruchniewicz, Kirsten Schubert, Kirsten Teuser, Matthias Tölke, Klaus Vock, Matthias Voges und Cetin Yildiz.
Am 1. September 1975 nahmen 74 Menschen mit Behinderung aus dem westlichen Kreis Northeim und dem Landkreis Holzminden in der Werkstatt Dassel ihre Arbeit auf, und am 26. März 1976 wurde die Werkstatt Dassel offi-ziell vom Niedersächsischen Sozialminister Hermann Schnipkoweit eingeweiht. Im Oktober 1976 berichtete die Zeitung anlässlich des einjährigen Bestehens, dass die Werkstatt Dassel Pläne für einen Erweiterungsbau hatte. Die geplante Kapazitätsgrenze von 130 schien erreicht, deshalb sollte angebaut werden. Man rechnete bis 1980 mit 292 Arbeitsplätzen. Inzwischen werden im gesamten Einzugsbereich zwischen Harz und Weser etwa 1.400 Menschen mit Behinderung in verschiedenen Einrichtungen ins berufliche und gesellschaftliche Leben integriert, davon allein etwa 400 in der Werkstatt Dassel und 125 in der dazu gehörenden HaWeTec Holzminden.oh