Ortsrat Lauenberg

Unterhaltungsarbeiten an Wegen notwendig

Nasse Fläche auf Spielplatz wird in Eigenleistung trocken gelegt | Badesee-Saison startet am 1. Mai

Gefüllt ist der Mühlengraben in Lauenberg, ein Überschreiten der zulässigen Wassermenge wurde nicht festgestellt.

Lauenberg. Der Wirtschaftsweg zwischen Violinenstraße und Benderweg soll im öffentlichen Eigentum bleiben. Das entschied der Ortsrat Lauenberg bei seiner jüngsten Sitzung. Ein ­Anlieger, dem hier angrenzende Grundstücke gehören, wollte den Weg in sein Eigentum überführt haben. Aufgrund der Erschließungssituation für die anderen Grundstücke und des an diesem Weg liegenden Haimchenbachs befürwortete der Ortsrat dies nicht.

Für die Frühjahrsbepflanzung erhält der Heimat- und Förderverein 250 Euro, die beiden Osterfeuergruppen erhalten je 25 Euro. Der Sportverein möchte ein Regal im Geräteraum der Turnhalle aufbauen, dafür gewährt der Ortsrat 30-prozentigen Zuschuss, voraussichtlich 150 Euro. Außerdem übernimmt der Ortsrat die Kosten für das Anbringen von Schutzbrettern am Feuerwehrgerätehaus, da dort Schwalben nisten.

Ortsbürgermeister Ralf Gehrmann teilte mit, dass das Gutachten zur energetischen ­Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses  noch nicht vorliege. Anfang Februar sei eine ausführliche Ortsbegehung erfolgt, nun hofft man auf zeitnahe Vorlage des Gutachtens, damit die Planung konkret werden kann.
Eine nasse Fläche auf dem Spielplatz im Oberdorf wollen Anlieger in Eigenleistung mit einer Drainage trocken legen. Der Ortsrat freut sich über das Engagement und übernimmt die Kosten.

Außerdem berichtete der Ortsbürgermeister von der Auftaktveranstaltung zum Radwegebau, bei der Bürgermeister Gerhard Melching dazu aufgerufen hatte, aus örtlicher Sicht geeignete Radwege auszuloten.

In einer ausführlichen Diskussion ging es um Radwege nach Fredelsloh, Hilwartshausen und Hoppensen. Abgesetzt von den Hauptstraßen sei es schwer, fahrradfreundliche Wege zu finden. Hauptsächlich würden Pendler und Berufstätige die Radwege nutzen, und sie würden kurze und direkte Wege bevorzugen. Zur weiteren Beratung wurde das Thema an den Dorfentwicklungskommission überwiesen.
Bernd Stünkel berichtete von Pflegearbeiten auf dem Friedhof. Die Neuanlage der Pflanzfläche an der Kapelle muss noch beraten und entschieden werden. In Kürze wird die erste Plakette im Plakettenhäuschen aufgehängt.

Für die Feldwegekommission berichtete Mechthild Falke. Die Schäden durch das Unwetter weitgehend abgearbeitet, nun steht die Instandsetzung des Weges am Paulmanns Busch an. Ortsrat und Jagdgenossenschaft teilen sich die Kosten. Damit sei dann aber das Budget des Ortsrates für die Unterhaltung der Feldwege nahezu ausgeschöpft. Es wurde aber darauf hingewiesen, dass Unterhaltungarbeiten an weiteren Wegen notwendig seien. Der Ortsrat sei gefordert, sich über die Finanzierung Gedanken zu machen. Zudem wurde an die Anlieger appelliert, Durchlässe frei zu machen.

Befasst hat sich der Ortsrat mit der Waldfläche oberhalb des Ragweges. Die Eigentümerin hat mitgeteilt, dass der NABU die Pflege nicht mehr übernimmt. Jetzt sind Gespräche zwischen Eigentümerin und Stadt abzuwarten, damit auch künftig die Verkehrssicherheit am Radweg gesichert wird.

Die Badesee-Saison soll zum 1. Mai starten, an diesem Wochenende findet der erste Arbeitseinsatz statt. Der Bürgermeister hat den Heimat- und Förderverein aufgefordert, für eine Badeaufsicht zu sorgen. Der Ortsrat ist froh, dass sich sechs Personen gefunden haben, die die erforderliche Ausbildung absolvieren wollen.

Die erforderlichen Betonarbeiten an der Fassade des Kindergartengebäudes werden ausgeschrieben und sollen im Frühjahr umgesetzt werden. Ratsherr Reichelt hat Bedenken geäußert in Bezug auf den Füllstand des Mühlengrabens. Er sieht die Gefahr des Überlaufens und damit der Schädigung angrenzender Grundstücke. Er forderte, die Einstauhöhe zu prüfen und die Böschung zu erhöhen. Bernd Stünkel konnte aus historischen Unterlagen berichten und auf die erkennbaren Staumarken vor Ort verweisen. Zudem prüft er regelmäßig die Wasserstandshöhe und konnte zu keinem Zeitpunkt ein Überschreiten der zulässigen Wassermenge feststellen.sts

Dassel

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