Alkoholfrei feiern wird belohnt

248 Teilnehmer bei Präventionsaktion »0,0 für 1.000« auf dem Eulenfest

Verleihung der Geldpreise zur Präventivaktion »0,0 für 1.000« im EinKiFaBü: Mit dabei waren Gunnar Schweigl (Bündnis für Familie), Annette Junge-Schweigl (F.I.P.S.), Dirk Johanning (Polizei Einbeck), Jörg Mönnig (Stadt Einbeck), Henrik Probst (Stadtjugendpflege), Florian Geldmacher (Einbeck Marketing), Rieke Lutat, Kerstin Hillebrecht (Haus der Jugend), Stefan Jagonak (Lukas-Werk), Elke Leder und Amelie Ksinsik.

Einbeck. »Es geht uns darum, ein Zeichen zu setzen«, erklärte Henrik Probst, Leiter Stadtjugendpflege Einbeck, bei der Preisverleihung zur Präventivaktion »0,0 für 1.000«. Man wolle die belohnen, die Verantwortung übernehmen. Mit 248 Teilnehmern habe man wieder guten Zuspruch am Eulenfest-Stand am Rosenthal erfahren.

Wie in den vergangenen Jahren konnten dort Jugendliche zwischen 16 und 22 Jahren ab 23 Uhr »pusten«, und wer 0,0 Promille Alkohol im Blut vorweisen konnte, hatte die Chance auf einen Geldpreis. Unterstützt wurde die Aktion der Stadtjugendpflege vom Präventionsteam der Polizei und der Polizei Einbeck, dem Präventionsverein FIPS sowie dem HaLT-Projekt des Lukas Werkes, dem Einbecker Bündnis für Familie, der Stadt Einbeck und dem Haus der Jugend.

Während die Beamten der Einbecker Polizei die Alko-Tests am Eulenfest-Wochenende durchführten, begleitete das Haus der Jugend den Präventionsstand mit einer alkoholfreien Cocktailbar und Stefan Jagonak vom Lukas-Werk mit dem Rauschbrillen-Parcour. GemeinsamKräften wurde so ein Programm geschaffen, das zum einen die Vorzüge des alkoholfreien Feierns und zum anderen die Gefahren des Alkoholkonsums thematisierte.

Probst freute sich bei der Preisverleihung über das Engagement der Unterstützer und hob noch einmal eine wichtige Veränderung der vergangenen Jahre hervor, die der Aktion größeren Zulauf bescherte. Dirk Johanning von der Einbecker Polizei hatte Probst den Standort an die Ecke Rosental/Möncheplatz vorgeschlagen. Dieser sei deutlich besser wahrzunehmen als der vorige.

Mit der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, Antje Sölter, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Bündnises für Familie, Gunnar Schweigl, der FIPS-Vorsitzenden Annette Junge-Schweigl, der Leiterin des Hauses der Jugend, Kerstin Hillebrecht, dem Geschäftsführer von Einbeck Markting, Florian Geldmacher, Lene Garus-Jochumsen vom EinKiFaBü sowie Jörg Mönnig vom Sachgebiet Soziales, Jugend und Migration der Stadtverwaltung waren viele Unterstützer gekommen, um der Preisverleihung beizuwohnen.

Den mit 500 Euro dotierten Hauptpreis konnte in diesem Jahr die 21-jährige Einbeckerin Pia Lutat für sich in Anspruch nehmen. Den Preis nahm stellvertretend ihre Schwester Rieke entgegen. Ebenfalls aus Einbeck kommt die Zweitplatzierte Amelie Ksinsik (17), die sich über 300 Euro freuen kann.

Der 16-jährige Simon Leder aus Dassel bekommt 200 Euro für seinen dritten Platz. Für ihn nahm seine Mutter Elke den Preis entgegen. Gesponsert wurde der Hauptpreis vom Bündnis für Familie, den zweiten Platz finanzierte FIPS und die Stadtjugendpflege Einbeck stellte das Geld für den dritten Platz bereit.kw

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