Als Soldat vom Fünf-Meter-Turm

Vierte Neujahrsturmspringen im Einbecker Hallenbad

Einbeck. »Ich habe die Veranstaltung vor vier Jahren ins Leben gerufen«, berichtete Thomas Koch, geprüfter Meister für Bäderbetriebe beim Neujahrsspringen im Einbecker Hallenbad. Man habe im Bad hervorragende Voraussetzungen, unter anderem seien die Duraflex-Sprungbretter selten in der Region und sehr gut für einen Turmspring-Wettbewerb geeignet. Die Inspiration für die Veranstaltung ist laut Koch das beliebte Neujahrs-Skispringen gewesen.
Zur Eröffnung gab es eine kurze Show, die das Thema des Spring-Events »In the Army now« aufgriff. Koch und sein Organisatoren-Team kamen als Soldaten verkleidet »einmarschiert«, schipperten mit einem Bötchen durchs Schwimmerbecken und starteten den Wettbewerb mit synchronen Sprüngen von allen Türmen von Einer, Dreier und Fünfer.
Mit einem Showspringen der »Hellas«-Schwimmer, von Auerbachsalto bis Mehrfach-Schrauben, war alles dabei, unter der Leitung von Lars Görs, wurde die Stimmung weiter angefacht, bis schließlich der »Marinepfad« als erste Aufgabe für die Teilnehmer anstand.

Dabei musste ein anspruchsvoller Parcour überwunden werden. Unter anderem hetzten die Athleten über eine Matte, die quer durch das Springerbecken gespannt wurde und mussten obendrein noch Bälle zielgenau in Körben versenken. Am Ende schaffte es Pia Mackowiak auf den ersten Platz, gefolgt von Mattis Bachnick und Felix Willer.

Eine Hexe, Wonder Woman, ein Ninja und natürlich ein Soldat waren nur einige der Teilnehmer beim Kostümspringen »Pimp my Jump«. Bei der Endbewertung hatte Theo Mackowiak die Nase vorn, dicht gefolgt von Pia Mackowiak und Lena Neigenfind.

Spritzig ging es beim Arschbombenwettbewerb zu, der die dreiköpfige Jury, Lars Görs, Pascale Anders und Denise Rößger, die aufmerksam am Beckenrand beobachteten, regelmäßig von Kopf bis Fuß benetzte. »Hauptsache es macht allen Beteiligten Spaß«, beschrieb Görs das wesentliche Bewertungskriterium. Aber auch die Spritzmenge und Sprungausführungen zählten mit. Über den ersten Platz konnte sich Marcel Mohns freuen, der Alina Michele auf Platz zwei und Leonie Teßmer auf Platz drei hinter sich lassen konnte.

Zum Abschluss stellten sich die Synchronspringer-Teams dem Wettbewerb. Dabei war Präzision gefragt, als die Duos ihre Sprünge vom Fünfer wagten. Platz eins sicherte sich das Team »Die Pool-Nudeln« um Daniel Hübner und Noah Böhme. »Synchroner als der Sprung« von Luca Rath-Hampe und Robin Heinemeyer belegte den zweiten Platz, gefolgt von den »Wellenreitern« von Philip Tappe und Sandro Müller. Mit mehr als 20 Teilnehmern und zahlreichen Zuschauern erfreute sich auch das diesjährige Neujahrsspringen der Stadtwerke Einbeck großer Beliebtheit.kw

Unterstützung fürs Einbecker Kino