Am »Försterdreieck« wird an Stadtförster erinnert

Einbeck. Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen den Städten Einbeck und Moringen über die künftige Betreuung der Einbecker Stadtforst durch das Forstamt der Stadt Moringen (»EM« berichtete) endet die Forstgeschichte der Einbecker Eigenbeförsterung. Zur Erinnerung daran ist mit Genehmigung der Einbecker Bürgermeisterin am sogenannten »Försterdreieck« im Stadtwald ein Erinnerungsschild aufgestellt worden.

Anhand alter Personalakten sind die Tätigkeitsdaten der letzten sechs Amtsinhaber festgehalten worden. Die sechs namentlich bekannten Stadtförster in Einbeck waren Wilhelm Tegtmeier von 1872 bis 1904, Robert Kühne von 1905 bis 1928, Friedrich Imig von 1929 bis 2952, Heinz Remanofsky von 1953 bis 1971, Harry Müller von 1972 bis 1988 und Klaus Weinreis von 1989 bis 2020.

Vor diesem Zeitraum, der immerhin beinahe die letzten 150 Jahre umfasst, gab es noch einen Stadtförster Schell, über den aber weitere Details nicht zu ermitteln seien, berichtet Klaus Weinreis, der mit Ablauf des Monats Juli in den Ruhestand geht. Darüber hinaus waren auch Holzaufseher tätig. Die Namenstafel hat Bernd Bertram, Tischler beim Kommunalen Bauhof, gefräst; das Schild hat er zusammen mit Forstwirt Ralf Weber aufgestellt.

Das aus den 50er Jahren stammende, geschnitzte Schild »Forstverwaltung der Stadt Einbeck« stand bislang am Forsthaus am Hubeweg, dem Dienstsitz der Einbecker Stadtförster. Beides zusammen hat jetzt einen Platz gefunden am »Försterdreieck« im Stadtwald; diese alte Ortsbezeichnung steht für eine Fläche in der Nähe des Sendeturms, abseits der Hauptwege. Die Idee und Initiative dazu ging von Klaus Weinreis aus, der darauf aufmerksam machen möchte, dass der Zahn der Zeit und Sparzwänge und Rationalisierungen auch den Wald treffen.ek

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