Andrang am Operationstisch im Sertürner Hospital

Einbeck. Interesse war vorhanden, der Andrang beim Tag der offenen Tür im Sertürner Hospital war dann auch durchaus groß: Das Haus an der Andershäuser Straße gewährte einen Einblick in sein Angebots- und Leistungsspektrum: Die Krankenpflegeschule informierte über die Ausbildung, das Physioteam stellte sich vor und zeigte die medizinische Trainingstherapie und den Hydro-Jet.

Speziell weitergebildetes Pflegepersonal erläuterte die Möglichkeiten der Aromapflege. Kurzvorträge behandelten die Endoskopie, Magen- und Darmspiegelungen wurden demonstriert. Außerdem konnte man seinen Blutzucker und seinen Blutdruck messen lassen.

Es gab Informationen zur Computertomographie, die chirurgische Ambulanz nahm sich der Herzschrittmacher und der Stoma-Versorgung an. Interessant waren die vorgeführten Operationen am Kniegelenk. Die Schlüsselloch-Chirurgie wurde vorgestellt, Schulter- und Sprunggelenk wurden gespiegelt. Auch ein Blick in die Lunge war möglich, ebenso wie das Greifen von Gummibärchen mit medizinischen Zangen. Firmen stellen Implantate und Naht-Material vor. Natürlich gab es auch Informationen zur Schmerztherapie. Eine neue Sichtweise erlebten die Besucher im begehbaren Darm, einem Modell von acht Metern Länge.

Fachkundig erläutert wurden krankhafte Veränderungen dieses Organs, verbunden mit der Aufforderung, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Im Vorfeld des Tages der offenen Tür waren vor allem die niedergelassenen Ärzte eingeladen, sich über das Sertürner Hospital zu informieren, die einzelnen Abteilungen stellten sich ebenfalls vor. In der Personal-Caféteria sorgten die Grünen Damen und der Förderverein für Kuchen und Kaffee, die Hospital-Küche hielt warmes Essen bereit.

Für Kinder gab es eine Hüpfburg, der Förderverein informierte über seine Arbeit. Die Gesellschaft für Hospital-Management freute sich, dass der Tag so gut angenommen wurde.sts

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Gesundheit vs. Gesundheit