Antrag erfolgreich: Stadtforst erhält einmalige Prämie

Einbeck. Viel Grün, aber auch Schäden, unter denen der Wald enorm leidet: Wie die Verwaltung jetzt im Ausschuss für Umwelt, Energie und Bau berichtet hat, bekommt die Stadtforst eine Prämie. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat Ende letzten Jahres eine Richtlinie zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder veröffentlicht.

Hintergrund war, dass aufgrund der Wetterereignisse von 2017 bis 2020 mit Stürmen, Dürreperioden und Schädlingsbefall die Wälder enorm gelitten haben. Dazu haben sich die Holz-Absatzmärkte und Logistikstrukturen für die deutsche Forstwirtschaft negativ entwickelt, noch verstärkt durch die Corona-Pandemie. Nach dieser Richtlinie hat das Betreuungsforstamt Moringen, das seit dem vergangenen Sommer auch für den Einbecker Stadtwald zuständig ist, die Gewährung einer einmaligen Prämie beantragt.

Sie wurde nun in Höhe von 54.000 Euro als nicht rückzahlbare Leistung bewilligt. Ergänzend hieß es dazu von Ausschussmitglied Dieter Scholz, die Prämie hätten Forstbetriebe mit einer Mindestgröße von einem Hektar beantragen können. Einzige Voraussetzung sei, dass der Wald zertifiziert sei und dass eine ordnungsgemäße Forstwirtschaft nachgewiesen werde, und das sei bei der Einbecker Stadtforst der Fall. Somit seien 100 Euro je Hektar geflossen. Es handele sich dabei um eine einmalige Zahlung. Was mit dem Geld passiere, seien nicht vorgegeben, dazu gebe es keine Auflagen. Die Summe werde natürlich, ergänzte Bauamtsleiter Joachim Mertens, in der Forst eingesetzt.ek

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