Auf N3: Hilfe für Äschen und andere bedrohte Arten

Einbeck. Um bedrohte Arten und Chancen für ihre Rettung geht es in »Die Nordreportage« am morgigen Donnerstag, 13. Januar, von 18.15 bis 18.45 Uhr auf N3; eine Wiederholung gibt es am Dienstag, 18. Januar, von 11.30 bis 12 Uhr. Außerdem ist der Beitrag nach der ersten Ausstrahlung in der NDR-Mediathek zu sehen.

Anhand von Beiträgen auch aus der Region wird darüber berichtet, was Artenschützer und Forscher tun, um seltenen und vom Aussterben bedrohten Arten zu helfen. Ein Vorhaben beschäftigt sich mit der Äsche. Der Fisch ist nicht nur elegant und schön, sondern auch selten; er steht auf der Roten Liste. Der »Fisch des Jahres« 1997 und 2011 mit einer sehr großen Rückenflosse als Kennzeichen war früher eine Charakterart für die obere Leine und ihre Nebenflüsse, das Gebiet galt als Äschenregion.

Den Schwund wollten Forscher und Angler nicht hinnehmen. Gemeinsam haben der Anglerverband Niedersachsen, der Fischereiverein Einbeck und die Georg-August-Universität Göttingen ein Nachzuchtprojekt ins Leben gerufen. Das ist anspruchsvoll, denn die Äschen sind eigen, beispielsweise in ihrer Ernährung und Haltung. Und Jungtiere brauchen andere Lebensbedingungen als Äschen im ausgewachsenen Alter.

Beteiligt sind unter anderem Simon Rosenau und Christian Lodder aus Einbeck. Erste Erfolge dazu gibt es bereits: 200 junge Äschen wurden im vergangenen Frühjahr im Krummen Wasser ausgesetzt. Ein Filmteam hat das begleitet (Foto). Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem Bergsteppenfenchelkraut, das es nur an einem einzigen Berghang im Landkreis Northeim gibt, und mit jungen Edelkrebsen, die kaum einen Lebensraum finden, wenn sämtliche Flüsse und Bäche in Niedersachsen durch die sogenannte Krebspest verseucht sind.ek

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