Auf neuen VitalWegen raus in die Natur
Neun Strecken ausgewiesen | Zwischen 3,6 und 22 Kilometer lang
Einbeck. Bewegung tut gut, erst recht in der Natur: Mit frischem Schwung überarbeitet und einem neuen Konzept versehen wurden die VitalWege – das sind die vor 20 Jahren ausgewiesenen Nordic-Walking-Strecken – in und um den Einbecker Stadtwald. Insgesamt ausgewiesen sind neun Strecken, die zwischen 3,6 und 22 Kilometer lang sind. Unterwegs warten stille Wälder, weite Ausblicke und besondere Orte zum Innehalten. Die Wege führen durch schöne Naturgebiete wie den Kirschenberg, den Altendorfer Berg, entlang der Borntalwiesen und des Märchenwaldes.
Früher bekannt als Nordic Walking Park wurden die Wege im Rahmen eines Radwanderkonzepts grundlegend überarbeitet. Die Strecken wurden optimiert, das Beschilderungskonzept modernisiert und die Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht. Das Ergebnis sind nun neun VitalWege, die Natur, Bewegung und Entspannung verbinden.
Das Streckennetz sei effizienter und übersichtlicher gestaltet, erläuterte Ronja Gillmann vom touristischen Bereich der Stabstelle PBR. Die unterschiedlich langen Strecken reichen von leicht bis anspruchsvoll. Das neue Netz wurde von 70 auf 60 Kilometer reduziert, um Orientierung und Instandhaltung zu erleichtern. Starten kann man am großen Hube-Parkplatz, am Hallen- und Freibad Einbeck und am Parkplatz An den Teichen. Von jedem dieser Orte führen drei bis vier VitalWege in die Natur.
Hütten wie die Köhlerhütte, die Schwarze Hütte, die Hamburger Hütte oder die Königsstuhlhütte laden zum Verweilen ein. Der Blick ins Leinetal vom Altendorfer Berg, ein Picknick unterwegs oder ein Fotostopp würden jeden Weg zu einem Erlebnis machen, sagt Gillmann. Besonders ist der neue VitalWeg 22 – die Königsetappe, die alle acht weiteren Routen miteinander verbindet. Lars Engelke von der Stadt Einbeck freute sich, dass diese Route endlich umgesetzt werden konnte. Die Route wird als sehr schwer eingestuft, umfasst 22 Kilometer und dauert in etwa sechs Stunden. Die Strecke kombiniert lange Anstiege mit weiten Ausblicken, Waldpassagen und offenen Feldwegen.
Passend zu den VitalenWegen wurde ein neuer Flyer erstellt und eine Verknüpfung zur touristischen Website der Stadt Einbeck eingerichtet. Auf der Website sowie im Flyer sind alle VitalWege und Informationen kompakt dargestellt – darunter die VitalWorkouts mit Liegestützen, Dips und Kniebeugen, eine Übersicht der Picknickplätze sowie Verlinkungen zum Komoot-Account und dem Social-Media-Kanal Instagram.
Umgesetzt wurden die VitalWege als Gemeinschaftsleistung, mitgearbeitet haben Daria Hennrich vom Landkreis Northeim, Celina Müller vom Fachbereich Gebäude- und Liegenschaftsmanagement, Bezirksförster Brian Wüstefeld, Ulrike Lauerwald und Ronja Gillmann vom touristischen Bereich der städtischen Stabsstelle PBR, Lars Engelke von der Stadt Einbeck, Marc Rathgeber von freiluftkonzepte, Scheele Druck aus Einbeck sowie Jörg Sauer und Klaus Winter vom Kommunalen Bauhof.sts