Blick auf den Denkmalschutz

Im Rat: Bericht der Bürgermeisterin zu verschiedenen Vorhaben

Einbeck. Einen Sachstandsbericht zum Thema Städtebaulicher Denkmalschutz hat Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek bei der jüngsten Sitzung des Einbecker Rates gegeben. Die Einzel-Städtebauförderungsprogramme »Kleine Städte und Gemeinden« sowie »Städtebaulicher Denkmalschutz« sind Anfang 2020 in das Städtebauförderungsprogramm »Lebendige Zentren« überführt worden. Als Anforderung der Programmanmeldung bis zum 1. Juni 2020 für das Jahr 2021 müssen für die ehemalige Programmkomponenten »Städtebaulicher Denkmalschutz« das Integrierte Städtische Entwicklungs- und Wachstumskonzept und die vorbereitenden Untersuchungen »Altstadt innerhalb der Wallanlagen« überarbeitet werden mit Schwerpunkt auf den Inhalten Klimaschutz, Klimaanpassung und »grüne Infrastruktur« sowie Belange von Kindern und Menschen mit Behinderungen. Auch die Kosten- und Finanzierungsübersicht muss umstrukturiert werden. Mit der Änderung und Ergänzung der Konzepte wurde ein externes Planungsbüro beauftragt.

Weiter ging die Bürgermeisterin auf einzelne Projekte ein: In der Alten Synagoge in der Baustraße 15 soll der zweite Bauabschnitt in Kürze beginnen mit dem Ziel, den Innenraum der Synagoge abschließend fertigzustellen. Die Ausschreibungen für Installations-, Lehmbau-, Tischler- und Malerarbeiten sind ausgeführt. Noch im März, so der Plan, sollten die Arbeiten beginnen, und sie sollen auch in diesem Jahr zum Abschluss kommen.

In der Baustraße 21 ist im ersten Bauabschnitt die äußere Hülle des Gebäudes sehr gut saniert worden. Nun steht die Sanierung von drei Wohnungen an. Die Sanierung des Gebäudes, ebenso wie Baustraße 15 und Baustraße 23, das ehemalige Waisenhaus, bedeutet eine Aufwertung für das gesamte Quartier. Dabei gibt es eine Unterstützung aus Städtebauförderungsmitteln. Es würden Gespräche mit sanierungswilligen Eigentümern aus anderen Sanierungsblöcken geführt, so dass 2020 mit dem Beginn von größeren Baumaßnahmen zu rechnen sei.

Zum Neustädter Kirchplatz berichtete sie, dass die Abrissarbeiten begonnen hätten. Nachdem das ehemalige Gemeindehaus abgetragen wurde, soll die Toilettenanlage nach der Inbetriebnahme des neuen Trafos voraussichtlich Anfang April abgebrochen werden. Stadtwerke und Telekom wollten ihre Arbeiten bis Ende März abgeschlossen haben, hieß es. Der Gestaltungsentwurf wurde inzwischen im Ausschuss für Umwelt, Energie und Bau vorgestellt und vom Verwaltungsauschuss bestätigt. Eine Anliegerinformation über die Straßenaus­baubeitragssatzung kann nach dem in der Ratssitzung beschlossenen Satzungsnachtrag erfolgen. Dazu müssen allerdings erst die Berechnungen auf der Grundlage des Nachtrags für die einzelnen Grundstücke erfolgen. Aktuell, so die Bürgermeisterin, würden die Ausführungsplanungen und die Leistungsverzeichnisse für den Ausbau der Straße erstellt.ek

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