Dickicht der Weltanschauungen

Ausstellung »Weltreligionen« vom 22. bis 27. Juli in der Baustraße zu sehen

Einbeck. Religion ist keine Randerscheinung der modernen Gesellschaft, sondern immer ein zentrales Thema. Eine Gesellschaft lässt sich nicht verstehen, ohne Religionen zu kennen: Eine Ausstellung zum Thema »Weltreligionen« organisieren die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Einbeck, der Förderverein »Alte Synagoge« der Ambulante Hospizdienst Leine-Solling und Fips, der Verein für Integration, Prävention und Sozialarbeit, vom 22. bis zum 27. Juli in der Baustraße 15 bis 17. Begleitet wird die Ausstellung durch ein Rahmenprogramm.

Die Ausstellung, die in den Räumen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde und in der alten Synagoge zu sehen sein wird, zeichnet respektvoll die Welt der großen Religionen nach: Die Religionen werden im Überblick dargestellt, vertiefende Informationen stellen sie vor: Hinduismus, Buddhismus, fernöstliche Religionen, Judentum, Christentum, Islam und Säkularismus werden in den Fokus gerückt, aber auch die Esoterik und der Animismus. Wer weiß schon, dass der Animismus eine Religion ist, die glaubt, dass die Welt von geistlichen Kräften durchdrungen ist, so dass Gegenstände eine geistliche Bedeutung und Ereignisse geistliche Ursachen haben? Die Ausstellung stellt die wichtigsten Überzeugungen der verschiedenen Religionen gegenüber und beschreibt Religion als Versuch des Menschen, Gott zu entdecken, Antworten auf die letzten Fragen des Seins zu finden und das Gewissen zu beruhigen.

Interessierte sind eingeladen, sich aufzumachen durch das Dickicht der Weltanschauungen. In der letzten Schulwoche vor den Ferien wird vormittags für Klassen der weiterführenden Schulen geöffnet, nachmittags ist die Öffentlichkeit zu einem Besuch eingeladen. Täglich werden zwischen dem 22. und 27. Juli zwei Führungen – ab 16 und 18 Uhr – angeboten. Ein Rahmenprogramm mit einem Begegnungsabend mit Hof-Fest ist in Planung, in einer Bücherecke kann man stöbern oder sich in der Cafeteria austauschen.

Die Schautafeln der Wanderausstellung sollen ergänzt werden durch Exponate. Vertreter verschiedener Religionen, die etwas zur Ausstellung beisteuern möchten, können ihre Exponate am 19. und 20. Juli in den Räumen der Baptistengemeinde, Baustraße 17, abgeben oder sich unter der Nummer 4503 melden.sts

Erhalt der Schulstandorte

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Nichts für Feingeister

Ganz viel »Goldene Gans«