Ein Weinfest kommt auch in der Bierstadt gut an

Einbeck. Rot, weiß oder rosé? Eindeutige Wein-Vorlieben lassen sich bei den Einbeckern nicht ausmachen, aber fest steht: Auch in einer Bierstadt wird gern Wein getrunken, und so mussten die Winzer aus der Pfalz und dem Rheingau am Sonnabendabend sogar Nachschub ordern für den Sonntag. Mit der Resonanz auf das erste Einbecker Weinfest, das am Wochenende im Vorgarten der Stukenbrok-Villa am Ostertor gefeiert wurde, waren Veranstalter beziehungsweise Organisatoren zufrieden.

Rießling, Grauer Burgunder, Dornfelder, Weißherbst, Secco und Sekt, Weintraubenlikör oder Saft waren begehrt, ebenso die kulinarischen Angebote vom Grill oder vom Käsestand. Die Besucher genossen bei einem »Wetterchen«, das man in der vergangenen Woche so gar nicht erwartet hätte, die entspannte Atmosphäre, und sie saßen bei Musik, überwiegend von der Mendelssohn-Musikschule dargeboten, an den sonnigen Nachmittagen und den langen Abenden unter bunten Lampions beziehungsweise unter dem vollen Mond.

Für Unterhaltung sorgten Henrike Senger, Victoria Strauß, Kyra Strangfeld und Dylan, »Jamboree«, »JR« und KaRo«, das Saxophonensemble und die Bigband der Musikschule sowie als Nicht-Einbecker Gäste Tino Unruh und Chris Ladd. »Wir sind zufrieden«, zogen Detlef Marx aus Wiesbaden und der Einbecker Daniel Meyer vom »Backpackers Inn« gegen Ende der Veranstaltung eine positive Bilanz, auch wenn der Besuch am Sonntag etwas schwächer war. Und sie haben gleich Nägel mit Köpfen gemacht: Auch 2020 soll es wieder ein  Weinfest geben, voraussichtlich vom 15. bis 17. Mai und mit weiteren Ideen.ek

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