»Einbecks Zukunft möglich machen«

Neujahrsempfang der Einbeck Marketing | Impulsgeber aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu Gast

»Impulse aus Einbeck für Einbeck«: Etwa 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung waren zum Neujahrsempfang der Einbeck Marketing in die PS.Halle gekommen.

Einbeck. Das Jahr 2019 ist angebrochen und Einbeck wappnet sich, die Zukunft zu gestalten. Im Rahmen des Neujahrsempfangs in der PS.Halle hat die veranstaltende Einbeck Marketing erneut ein Programm präsentiert, das die Erfolge der vergangenen Saison sowie kommende Vorhaben in den Fokus rückte. Moderator Andreas Bosk führte dabei mit Charme und Witz durch den Abend. Der Empfang stand unter dem Motto »Impulse aus Einbeck für Einbeck«, welches nicht nur während des offiziellen Programms, sondern auch in den anschließenden Gesprächen bestimmend war.

Zu Beginn begrüßte Christoph Bajohr, Vorsitzender der Einbeck Marketing Initiativ-Gemeinschaft, die rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung und gab einen Rück- sowie Ausblick auf Einbecks Entwicklung. »Wir in Einbeck brauchen Veränderung«, erklärte der Unternehmer, »denn, wir wollen nicht überholt und schon gar nicht abgehängt werden.« Man müsse dafür sorgen, dass sich mehr Menschen nach Einbeck in Bewegung setzten. Dabei ließ er nicht außer Acht, dass sich die Stadt bereits in Bewegung befinde. Die kleinen und großen Räder im PS.SPEICHER, der neue Bahnanschluss, die Senfmühle, das neue Kunstwerk vor der Marktkirche, die vielen lokalen Beteiligten wie die Stadtwerke Einbeck und zahlreiche Veranstaltungen machten Einbeck bereits attraktiv. Dennoch gebe es Potential, das genutzt werden müsse. »Einbeck hat es verdient«, sagte Bajohr zum Abschluss seiner Rede.

Florian Geldmacher berichtete den Anwesenden von Veranstaltungen und Aktionen der Einbeck Marketing aus 2018 und kommenden Vorhaben. Ein Schwerpunkt für ihn sei, die Innenstadt stärker in Szene zu setzen. Mit erfolgreichen Veranstaltungen wie unter anderem der Music-Night, dem rekordverdächtigen Eulenfest und dem Frühjahrs- sowie Herbstmarkt locke man bereits viele Leute nach Einbeck.

Auch Neuerungen wie der »Einbecker Zehner«, mit 77. Annahmestellen sei beinahe jeder beteiligt, und das Public Viewing zur letztjährigen Fußball-WM erfreuten sich großer Beliebtheit. 2019 könne man sich auch wieder auf eine Einbecker Messe und weitere etablierte Events der Vorjahre freuen.

»Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen«, zitierte Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek den französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry. In diesem Sinne bedankte sie sich bei den Unterstützern des Abends und all denen, die Verantwortung übernehmen in der Stadtgesellschaft, die investierten und Arbeit schafften. Der Unternehmergeist und das dazugehörige Engagement trage dazu bei, das man gern in Einbeck lebe. Aktuell werde eine Gesamtstrategie für Einbeck mit 19 strategischen Oberzielen entwickelt und diese verschiedenen Handlungsfeldern zugeordnet. Unter anderem habe man bereits einen finanziellen Rahmen für den Neustädter Kirchplatz festgelegt, der noch von der Politik abgesegnet werden müsse. Auch im Bereich »Tourismus« müsse sich etwas tun: »Da sind wir noch nicht so weit.« Wobei die neue Tourismusleiterin Ulrike Lauerwald mit ihrem Team in einem Jahr bereits viel verbessert habe.

Musikalisch umrahmt wurde der unterhaltsame Abend von Lenody und Triple J von der Musikschule M1.kw

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