»Auf geht’s - neue Wege gehen«

89 neue Fünftklässler wurden in der Goetheschule eingeschult

89 neue Fünftklässler wurden jetzt an der Einbecker Goetheschule willkommen geheißen.

Einbeck. Mit Vertrauen, gut behütet durch Gott und geleitet durch einen hellen Stern sollen die neuen Schüler die anstehenden Herausforderungen angehen, sagte Elisabeth Kaiser, kommissarische Schulleiterin der Goetheschule Einbeck. Viel Neues stehe den Fünftklässler bevor, sie riet, mit Spaß, Interesse und Selbstvertrauen auf Entdeckungsreise zu gehen.

Der Gottesdienst in der St. Alexandrikirche -zusammen gefeiert für die neuen Fünftklässlern der Goetheschule, der Löns-Realschule und der IGS Einbeck - stand unter dem Motto »Auf geht’s - neue Wege gehen«. Der Lehrerchor und Ulrike Hastedt bereicherten ihn musikalisch, Schüler des achten Jahrgangs stellten Szenen des Schullebens dar. Der Schulwechsel sei für die Kinder aufregend, stellte Pastorin Mingo Albrecht fest.

Neue Mitschüler, Lehrer, Schulräume und Schulwege lernen sie kennen, vieles gebe es zu entdecken. Zahlreiche Fragen haben die Fünftklässler, sie sollten sich trauen, Fragen zu stellen. Als gut behütete »Gotteskinder« bräuchten sie sich nicht zu verstecken, sondern können sich mit Vertrauen Herausforderungen stellen. In der Bibel fordert Gott Abraham und Sara auf, ihr zu Hause zu verlassen, um ins 1.500 Kilometer weit entfernte Kanaan zu ziehen.

Alles mussten sie hinter sich lassen, wussten nicht, ob sie in der neuen Heimat freundlich empfangen werden und Platz für ihre Tiere haben. Wenn man zusammenhalte und auf Gott vertraue, könne man wie Abraham und Sara alles schaffen, betonte Albrecht. Viele Menschen seien auf der Flucht vor Vorfolgung und Krieg, sie können kaum etwas mit sich nehmen. Teilweise nur einen Rucksack mit Kleidung sowie Essen und Trinken.

Aber sie haben Hoffnung und großes Vertrauen in eine bessere Zukunft, sie seien bereit, neue Wege zu gehen. Dies sollten auch die Fünftklässler, forderte Albrecht sie auf. Die Schulgemeinschaft sei wie eine große Familie, man sei aufeinander angewiesen. Gemeinsam können die Schüler die anstehenden Herausforderungen schaffen. Dumme Sprüche oder schlechte Noten sollten sie nicht »ausbremsen«, Neugier und Vertrauen seien immer gefragt. An markanten Lichtpunkten können sich die neuen Schüler orientieren, helle Sterne lenken und weisen ihnen den Weg.

Um gut behütet zu sein, erhielten die Klassenlehrer einen farbigen Himmelskörper für ihre Klassen. In der Aula der Goetheschule wurden die Fünftklässler mit ihren Familien musikalisch von der 6b mit dem Lied »Fliegender Teppich« willkommen geheißen. Voraussichtlich 2027 werden sie ihr Abitur an der Goetheschule ablegen, sagte Elisabeth Kaiser. Neue Herausforderungen und mehr Belastungen kämen bis dahin auf sie zu.

Nicht alles könne man wie mit einem Teppich überfliegen, manches bedarf auch großer und intensiver Vorbereitung. Sie hoffte, dass Die Schüler die gestellten Arbeiten mit Engagement, aber auch mit Freude erledigen. Wichtig sei die Lust am Lernen und Neuen. Wenn die Schüler Fragen haben, können sie sich gern an das Schulleitungsteam mit ihr, Ilka Beyer-Pohl, Annett Steinberg und Martin Baselt, an das Sekretariat, die Klassenlehrer oder die Schulpaten wenden. Viktoria Reschke stellte das Patenprojekt vor.

Schüler des achten bis zehnten Jahrgangs stehende den Fünftklässlern helfend zur Seite. Sie zeigen die Schule, führen Rollenspiele durch, erklären das Schulleben und beantworten Fragen. Klassenlehrer der 5a sind Dr. Nicola Rück und Christoph Schnapperelle, der 5b Malte Splittgerber und Ulrike Föst sowie der 5c Stephan Jannasch und Dorothea Wolfrum.mru

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