Erstes Straßenkonzert am Sonnabend

Einbeck. Am Sonnabend, 12. Juni, kann die StadtpARTie Einbeck die schon im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführte Reihe mit regionalen und überregionalen Künstlern auf dem Hallenplan in der Innenstadt Einbecks endlich fortsetzen: ab 11 Uhr werden sie gut sichtbar dort stehen und zweimal 30 Minuten ihre Musik präsentieren. Ihre roten T-Shirts, die sie dabei tragen werden, signalisieren: Gefahr für die Unterhaltungsbranche! Die Unterstützung ist auch in diesem Jahr noch bitter notwendig: Die Kulturbranche ist nun schon seit eineinhalb Jahren am stärksten betroffen, nur sehr begrenzt konnten Konzerte und Aufführungen stattfinden. Es besteht immer noch Existenzgefahr für freischaffende Künstler! Sie sind auf Konzerte und Auftritte angewiesen – ohne sie können sie ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten.

Die zehn Künstler beziehungsweise Duos erhalten jeweils für ihre Auftritte eine Gage, und ein Hut geht rum – ermöglicht wird dies durch die Förderung der AKB Stiftung. Ein besonderer Dank geht an die Einbecker Morgenpost für die Begleitung in der Presse und den Laden auf dem Hallenplan sowie an die »Bühnenstürmer« für die Stühle und den Verein »Kultur im Esel« für die Unterstützung. Alle wollen ein deutliches Zeichen ­setzen mit dem Ziel, die kulturelle Vielfalt in der ­Region zu erhalten.

Am Sonnabend, 12. Juni, ab 11 Uhr wird der Einbecker ­Musiker Michael Meyer (Posaune, Perkussion, Cajon) im Duo mit dem Musiker Alex Gierlings aus Hannover (Gitarre, Saxophon) auftreten. Beide Musiker haben langjährige Bühnenerfahrung in der Rock- und Bluesszene, sowie mit Reggae- und experimentellen Crossoverprojekten. Ihre Spielfreude spiegelt sich in der bunten Mischung ihres Vortrags, mit der Intention, der unterschiedlichen Hörerschaft auf der Straße den Alltag zu erhellen. ­Geboten wird eine musikalische Reise. im »Streetstyle« von Jazz und Latin bis Blues’n Reggae. Bestehende Hygienevorschriften müssen eingehalten werden, Stühle stehen auf dem Hallenplan in einem abge­grenzten Bereich zur Verfügung. Es muss Abstand eingehalten und auf Mund-Nasenschutz geachtet werden, bis der Sitzplatz eingenommen wird.oh

FörderFreunde blicken zuversichtlich in Zukunft

Ein Fest für alle!

Bodypainting und Malflashmob