»Es hapert noch am Eigenkapital«

Einbeck. Sein offizieller Geburtstag ist der 18. Oktober 1900 – die Rede ist vom Kaiser-Friedrich-Turm am Altendorfer Berg, heute vielen noch als Aussichtsturm bekannt. Nicht nur die Naturgewalten sind eine Gefahr für den Turm. In den letzten Jahrzehnten waren zudem Zerstörungen durch Vandalismus festzustellen.

Inzwischen ist der Turm so in die Jahre gekommen, dass er nicht mehr betreten werden kann. Der Förderverein Kaiser-Friedrich-Turm hat sich auf die Fahnen geschrieben, das Bauwerk zu retten, der Turm soll wieder Kultur-, Naherholungs- und Aussichtspunkt werden. Der Verein generiert zum einen Einnahmen aus Veranstaltungen wie dem jetzt wieder gefeierten Turmfest. Fördergelder in Höhe von rund 200.000 Euro vom Leader-Programm, der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises, Stadt und Landkreis sind angefordert und stehen bereit. Es hapere aber noch am Eigenkapital, berichtet der Fördervereins-Vorsitzende Joachim Dörge.

Der Verein bemühe sich, bis zum Jahresende eine Lösung zu finden, damit möglichst im kommenden Jahr die Sanierung des Turms in Angriff genommen werden kann. Damit der Turm nicht in Vergessenheit gerät, organisiert der Förderverein seit einigen Jahren das Turmfest, diesmal wurde den Gästen, die den Weg durch den herbstlichen Wald fanden, bayerische Spezialitäten offeriert. Unterstützt wurde der Förderverein durch die Naturscouts und die Jägerschaft Einbeck.sts

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