Fernstudium an der BBS Einbeck

Kooperationsvertrag mit der Fachhochschule des Mittelstands: Sozialpädagogik und Management

Der Knoten in den Farben gelb (BBS) und blau (Fachhochschule des Mittelstands) symbolisiert die Zusammenarbeit, die Verträge sind unterzeichnet: (von links) die Leiterinnen des Studienzentrums Kathrin Düvel und Sabine Schleder, Schulleiter Renatus Döring, Professor Dr. Christian von der Heyden, Leiter des Instituts Fernstudium der Fachhochschule des Mittelstands, Meinhard Kloke, Vorsitzender des BBS-Fördervereins, Yvonne Kübeck, Organisationsleitung Fernstudium, und Jana Meyer zu Drewer, wissenschaftliche Mitarbeiterin.

Einbeck. Der Kooperationsvertrag ist unterzeichnet – ab Oktober ist ein Fernstudium an der BBS Einbeck möglich. Gegründet wurde jetzt das »Fernstudienzentrum Sozialpädagogik und Management (B.A)« mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Bielefeld. Der Fernstudiengang richtet sich an ausgelernte Erzieher beziehungsweise Heilerziehungspfleger, die in sechs Trimestern den Bachelor of Arts, Sozialpädagogik & Management, inklusive des Abschlusses zum staatlich anerkannten Sozialpädagogen, ablegen können.

Den Absolventen stehen zahlreiche Möglichkeiten in den Berufsfeldern der Sozialen Arbeit offen: Sie reichen von anspruchsvollen Tätigkeiten wie zum Beispiel in der Kinder- und Jugendhilfe oder Beratungstätigkeiten unterschiedlicher Zielgruppen bis hin zu Leitungsfunktionen. Auf dem Lehrplan stehen Fach- und Managementkompetenz, personale und soziale Kompetenz, Aktivitäts- und Handlungskompetenz.

Berufsbegleitend zu studieren bedeutet, dass man in Vollzeit erwerbstätig sein kann und parallel dazu am Wochenende ein Studium an der FHM absolviert. Dieses verbindet Präsenztage, Onlinevorlesungen im virtuellen Klassenraum und Selbststudium. Das sei, meint Professor Dr. Christian von der Heyden, Leiter des Instituts für Fernstudium an der FHM, zu schaffen, was auch die geringe Abbrecher-Quote von unter fünf Prozent unterstreiche. Als Vorteil des Fernstudiums stellt er heraus, dass man an seinem Wohnort bleiben könne und im Klassenverbund an den BBS mit vertrauten Menschen arbeite. Die Gründung des »Fernstudienzentrums Sozialpädagogik und Management« stufte er als »guten Tag für Einbeck, für die Region, für die Schule« ein.

Schulleiter Renatus Döring gar sprach von einem »Meilenstein für uns«. Die BBS Einbeck habe immer »Lust auf Neues«, und darum habe man sich für den Studiengang entschieden, sämtliche Studienleistungen würden mit Unterstützung der BBS erbracht. Niedersachsenweit gebe es diese Art der Kooperation lediglich einmal – in Hannover, und nun auch in Einbeck. Döring war sich sicher, dass es großes Interesse in den BBS-Klassen – rund 50 Erzieher werden in diesem Jahr ihre Ausbildung beenden – gebe, aber auch ehemalige Schüler sollten sich angesprochen fühlen. Döring dankte besonders den Leiterinnen des Studienzentrums Kathrin Düvel und Sabine Schleder für die Vorplanung.

Träger der Kooperation ist der Förderverein der BBS, der, wie Meinhard Kloke betonte, nur Chancen in diesem Angebot sehe. Zudem werde das Prestige der Schule gefördert. Und der Region bleiben gut ausgebildete Fachkräfte treu, hofft Schleder.

Rund 8.000 Euro kostet dieser Studiengang, die monatlichen Gebühren liegen bei 293 Euro. Sechs Trimester sind in zwei Jahren zu absolvieren. Eine Finanzierungsmöglichkeit besteht über KfW-Studienkredite. Wer Näheres über den Studiengang, der im Oktober starten soll, erfahren möchte, wendet sich an das Sekretariat der BBS Einbeck.sts

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