Ausschuss für Schule und Sport

Für vieles bleibt kein Geld

Beratungen des Teilhaushalts | Investitionen an den Schulen vorgestellt

Einbeck. Den Teilhaushalt Schulen und Sport hat der zuständige Fachausschuss jetzt beraten. Der Entwurf sei nicht besonders positiv, trotz der von der Verwaltung geplanten Steuererhöhung, stellte Kämmerin Brigitte Hankel fest. In diesem Teilhaushalt gehe es darum, große Gebäude zu erhalten und zu bewirtschaften. Der Teilhaushalt erhalte ein Zuschussbudget im Ergebnishaushalt von rund 1,4 Millionen Euro sowie einen Zuschuss im investiven Finanzhaushalt in Höhe von rund 500.000 Euro. Teilhaushaltsziele seien das Vorhalten eines am Bedarf ausgerichteten Schulangebots und die Sicherstellung der notwendigen Ausstattung der einzelnen Schulstandorte. Produktziel für die Grundschulen ist die Anpassung der IT-Ausstattung an aktuelle Sicherheitsstandards und pädagogische Erfordernisse.

Den höchsten Zuschussbedarf hat die Geschwister-Scholl-Schule, die auch die größte Schule ist. Hier ist unter anderem die Sicherheitsbeleuchtung zu erneuern. 320.000 Euro kostet die Erneuerung von Fassadenelementen. Neue Leitungen im Sanitär- und Abwasserbereich sind für das Jahr 2020 für etwa 55.000 Euro vorgesehen. Die Erneuerung der Beleuchtung schlägt mit 95.000 Euro zu Buche. Dafür gibt es ein Förderprogramm. Aus Brandschutzgründen ist außerdem die Elektroanlage zu erneuern, diese Kosten sind mit 80.000 Euro veranschlagt.

In der Grundschule am Teichenweg ist der Erwerb von Hardware geplant. Die Erneuerung der Elektrik für 35.000 Euro ist ebenso verschoben wie die Beschaffung eines neuen Heizkessels für die Turnhalle. Die Erneuerung von Klassenräumen und Verwaltung im Rahmen eines Klimaschutzprojekts ist mit 85.000 Euro veranschlagt.

2020 werden Inklusionsmaßnahmen an der Pestalozzischule umgesetzt, dafür sind 385.000 Euro vorgesehen. Ein neuer Zaun muss gebaut werden, und es gibt ein neues Geländer innerhalb des Turnhallengebäudes, zusammen für fast 70.000 Euro. Die elektro-akustische Anlage (ELA) und die Elektroanlage für jeweils 35.000 Euro sind noch nicht vorgesehen. Ebenfalls warten muss die Erneuerung der WC-Anlage im Hauptgebäude für 82.000 Euro, und neue Turnhallen-Toiletten wird es auch noch nicht geben.

In der Grundschule Kreiensen wird die Hardware-Ausstattung für 19.000 Euro verbessert. 50.000 Euro sind für eine neue ELA kalkuliert, 95.000 Euro für Brandschutz. Für das Jahr 2020 ist der Einbau von Sicherheitsbeleuchtung für Schule und Turnhalle für zusammen 30.000 Euro geplant.
Ebenfalls eine neue ELA-Ausstattung gibt es in Greene, und auch die Sicherheitsbeleuchtung soll hier erneuert werden; beides wird etwa 50.000 Euro kosten.

Die für das Gebäude in Vogelbeck vorgesehene neue Beleuchtung soll zum Teil aus dem Klimaschutzprojekt finanziert werden. 15.000 Euro sind für Akustikdecken veranschlagt. Noch nicht berücksichtigt sind Investitionen in Höhe von 429.000 Euro für Inklusionsmaßnahmen, 63.000 Euro für Malerarbeiten und 60.000 Euro für die Erneuerung der Toilettenanlagen.

Für 7.000 Euro erhält die Grundschule Auf dem Berge im kommenden Jahr neue Beleuchtung. 72.000 Euro werden für eine neue Heizung ausgegeben, auch hier greift das Klimaschutzprojekt, und für 2020 ist die Sanierung von Fußbodenbelägen in den Klassenräumen eingeplant, die Kosten betragen 25.000 Euro. Inklusionsmaßnahmen – immerhin kalkuliert mit fast 550.000 Euro – sind nicht veranschlagt, ebenso wenig wie eine neue Eingangstür, die 10.000 Euro kosten würde.

Für die Grundschule in Drüber sind keine Sondermaßnahmen vorgesehen.

Die Nutzung des Klimaschutzprogramms lobte Rolf Hojnatzki, SPD: Damit gelinge es, bei den Gebäuden energetisch auf dem Laufenden zu bleiben. Dass vieles nicht abgedeckt werde, bedauerte Klaus-Reiner Schütte, SPD. Umso wichtiger sei es, das Geld zielgerichtet einzusetzen. Mit Blick auf den Schulentwicklungsplan sollte man aber jede Maßnahme genau angucken. Der Haushaltsplanentwurf wurde einstimmig zur Annahme empfohlen.ek

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