Gesamtstrategie steht - Streit beigelegt

Einbeck. Der politische Streit ist beigelegt - bei der Ratssitzung am 5. September soll die Gesamtstrategie für Einbeck verabschiedet werden. Die SPD war bekanntermaßen aus dem Prozess ausgeschert, doch nach einer »parteiübergreifenden Runde« geht Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (vorne rechts) nun von einer breiten Mehrheit aus. Im Vorfeld der Finanzausschusssitzung zeigten sich Rolf Hojnatzki, SPD, Wolfgang Thies, SPD, Beatrix Tappe-Rostalski, CDU, Manfred Helmke, Grüne, Dr. Reinhard Binder, FDP, und Eunice Schenitzki, SPD (von links) einmütig.

Im kleinen Kreis habe man, nachdem die Diskussion an einem Grad angekommen sei, der nicht mehr zu einem vernünftigen Ergebnis geführt hätte, einen Konsens gefunden.

Die Gesamtstrategie umfasst die Bereiche Stadtentwicklung und Umwelt, Finanzen, Verwaltungsmodernisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Kultur, Freizeit und Tourismus sowie Bildung und soziale Infrastruktur. Auf dieser Basis werde nun transparent in den Ausschüssen die Strategie »geschärft«. Dass die SPD nun doch mit ins Boot gestiegen sei, freute Tappe-Rostalski ebenso wie ihre Ratskollegen. Man müsse sachorientiert arbeiten, stellte Bürgermeisterin Dr. Michalek fest.

Verbale Angriffe wie jüngst im Finanzausschuss sollten künftig vermieden werden, ergänzte Hojnatzki. Der Gesamt-Strategieprozess, waren sich alle einig, sei nicht abgeschlossen, vielmehr gehe er erst jetzt in die Tiefe, stellte Kämmerin Brigitte Hankel (vorne links) fest. Der gesamte Rat werde bei der Priorisierung einbezogen.sts

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