Grünkohlernte für Genussfestival wird vorbereitet

Einbeck. Ein Abend mit leckeren Kostbarkeiten regionaler Erzeuger, das bietet das erste Einbecker Grünkohlfestival am Freitag, 17. November, im BBS-Forum. Im Fokus stehen heimische Qualitätsprodukte und die Rückbesinnung auf die Regionalität, erklärten Siegfried Kappey und Marie-Luise Kisters vom Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen. Sämtliche Zutaten für den kulinarischen Abend und das Engagement stammen aus der Region Südniedersaschen.

Einbecker Brauhaus, Einbeck Marketing, Senfmühle, die Landfrauen des Kreisverbands Einbeck, Gesellschaft der Karnevalsfreunde Einbeck, Schlachterei Schwerdtfeger aus Sievershausen, die Natursole Sülbeck, der »Einbecker Hof«, der Betrieb Wedemeier in Iber und die Berfufsbildenden Schulen nehmen teil. Neben dem Genuss für den Gaumen gibt es Musik vom Schulorchester der Goetheschule.

Nach Grußworten von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek befasst sich Professor Dr. Jörg Lahner aus Göttingen mit »Stichwort Regionalität«. Die beteiligten regionalen Erzeuger stellen sich vor, zudem gibt es ein Überraschungsliedvortrag. Von der Pflanzung der Kartoffeln und des Grünkohls über die Weiterverarbeitung bis hin zur Serviceausgabe am Festivalabend sind Schüler einer Sprachförderklasse der BBS mit Klassenlehrerin Regina Wiedenbrügge und Abteilungsleiterin Kathrin Düvel beteiligt.

Ziel ist, das Bewusstsein für kulinarische Kostbarkeiten der Region zu schärfen. Die Schüler bauten unter anderem Zucchini, Zwiebeln und Kürbis an und waren auch bei der Inspizierung des Grünkohls mit Markus Wiedemeier dabei. Seit der Pflanzung Mitte August wuchsen die 125 Kilogramm der »Palme des Nordens« für den Genussabend gut. Aus 500 Gramm geernteten Grünkohl bekommt man Portionsgrößen von 200 bis 250 Gramm, erklärte Wedemeier.

Ohne Pflanzenschutzmittel erfolgte der Anbau. Der kleine Befall der weißen Fliege beinträchtige ihn nicht, er sei abwaschbar; die »Palme des Nordens« aus Iber habe eine hohe Qualität. Die Erntung erfolge kurz vor dem Grünkohlfestival. Wenige Restkarten gibt es noch für den besonderen Genussabend - erhältlich sind sie bei der Einbecker Senfmühle oder beim Regionalen Erzeugerverband, Telefon 05561/9274433.mru

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