Hilfsbereitschaft ist in Einbeck groß

Einbeck. Das Projekt »Helfende Hände« bündelt das Engagement freiwilliger, gesunder Menschen, die bereit sind, Kranken oder Schwächeren zu helfen. Kirchenkreissozialarbeiter Marco Spindler berichtet, dass er mittlerweile auf 122 freiwillige Helfer zurückgreifen kann. Neun Personen wurde bereits Hilfe vermittelt. Gerade die älteren Menschen setzten auf Vorräte und Reserve, ist er sicher, deshalb sei der Hilfebedarf noch nicht so groß. Mit anhaltender Dauer des Kontaktverbots und der weiteren Einschränkungen aber werde sich die Nachfrage verändern, dann werde sicher »auch mal eine Kiste Wasser« gebraucht.

Und: Sich auf fremde Hilfe einzulassen, sei nicht einfach, gab er zu bedenken. Spindler freut sich, dass so viele Menschen ihre Unterstützung zugesagt haben. Ab dem morgigen Donnerstag, 2. April, soll der Lieferservice für die Einbecker »Tafel« laufen. Die Auslieferung erfolgt zwischen Donnerstagmittag und Sonnabendmittag. Die Sortierer (Foto) bereiten die Kisten vor, die Fahrer werden klingeln und die Lebensmittel vor die Tür stellen.

Wer Hilfe benötigt oder das Gefühl hat, dass der Nachbar Hilfestellung benötigt, erreicht das Projekt »Helfende Hände« unter www.diakoniestiftung-einbeck.de, Telefon 05561/1004, die Stadt Einbeck unter 916444 zu den üblichen Geschäftszeiten oder helfendehaende@einbeck.de.sts

Comic-Zeichner Seehagen spendet für Tafel

Gesundheit vs. Gesundheit