Die Zeit der Sperrung und Umleitung ist vorbei

Vierter und letzter Bauabschnitt der Hullerser Landstraße fertiggestellt | Zwei Monate früher als geplant

Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und Bauamtsleiter Joachim Mertens griffen zur Schere, und im Beisein von Vertretern der an Planung und Bau beteiligten Firmen sowie von Verwaltung und Politik haben sie durch das Durchschneiden des Absperrbandes in Stadtfarben den soeben fertiggestellten vierten und letzten Bauabschnitt auf der Hullerser Landstraße freigegeben.

Einbeck. Zwei Monate früher als geplant gibt es wieder durchgängig freie Fahrt auf der Hullerser Landstraße, Sperrungen und Umleitungen haben ein Ende. Der vierte und letzte Bauabschnitt ist am gestrigen Montag offiziell freigegeben worden. Damit endet ein mehrjähriges Bauprojekt, das etwa 2,126 Millionen Euro gekostet hat.

Wie Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek bei der Einweihung erläuterte, sei der Ausbau in vier Bauabschnitten auf einer Länge von rund 860 Metern erfolgt. Baubeginn war am 13. Juni 2016 mit dem Kreisel Insterburger Straße, der den ersten Bauabschnitt darstellte. Es folgten jährlich weitere Abschnitte; im vergangenen Jahr wurde von April bis November gebaut, jetzt seit Juni. Die Planung lag beim Ingenieurbüro Ludwig & Partner aus Dassel.

Bauausführende Firmen waren die Einbecker Firma Koch im ersten und zweiten Bauabschnitt und eine Arbeitsgemeinschaft der Firma Koch mit der Negenborner Baugesellschaft im dritten und vierten Bauabschnitt. Im Rahmen des vorletzten Bauabschnitts habe man bereits Kanal- und andere Vorarbeiten erledigen können, so dass jetzt der Straßenbau schneller als geplant erledigt wurde und die Bauzeit deutlich verkürzt werden konnte.

Die Arbeiten umfassten neben dem Straßenbau auch den Bau von Versorgungsleitungen für die Stadtwerke, Kanalbau für die Stadtentwässerung sowie die Verlegung von Leerrohren und Leitungstrassen für die Telekom. Die Kosten für die Bauabschnitte 2 bis 4 wurden mit Mitteln aus den Finanzhilfen des Landes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz/GVFG) gefördert.

Die Förderquote beläuft sich auf 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Bürgermeisterin kündigte an, dass die Anlieger für die Abschnitte 2, 3 und 4 zu Ausbaubeiträgen herangezogen werden. Die »neue« Hullerser Landstraße hat eine Gesamtfahrbahnbreite von 8,50 Metern.

Auf der Nordseite wurde ein zwei Meter breiter Gehweg angelegt. Auf beiden Seiten der Straße befindet sich ein 1,50 Meter breiter Schutzstreifen für Fahrradfahrer. Somit ist das Parken an den Straßenrändern nicht mehr erlaubt. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es die Möglichkeit, über eine Querungshilfe im Bereich der Kreuzung mit der Hansestraße sicher die Straßenseite zu wechseln.

Insbesondere der Fahrradverkehr aus Richtung Hullersen wird hier gelenkt. Im Zuge der Arbeiten wurde auch die Straßenbeleuchtung erneuert beziehungsweise auf LED-Technik umgerüstet. Nun könne man den vierten und damit letzten Bauabschnitt freigeben, zwei Monate früher als geplant, stellte die Bürgermeisterin erfreut fest, als sie gemeinsam mit Fachbereichsleiter Joachim Mertens zur Schere griff, um das in Absperrband in Gelb-Rot, den Einbecker Stadtfarben, zu durchtrennen.

Es sei »super gearbeitet« worden, betonte sie, zudem in Rekordzeit. Alle beteiligten Stellen hätten gut ineinander gegriffen, und die Politik habe das Vorhaben positiv begleitet. Vom Planer und von den Unternehmen wurde die enge Kommunikation mit den Industriebetrieben entlang der Ausbaustrecke hervorgehoben: Es habe in jedem Unternehmen Ansprechpartner gegeben, und für Zulieferer beziehungsweise Abfuhr habe man in enger Zusammenarbeit Lösungen gefunden.ek

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