17 Vorschläge für den Seniorenpreis

Potenzielle Sponsoren erhalten Werbemappe für den »Garten der Generationen«

Der Einbecker Seniorenrat (EinSr) sprach kürzlich über den Stand der Vorbereitung für den Seniorenpreis. Außerdem wurden die »Netten Toiletten« sowie die Sponsorensuche für weitere Bauabschnitte im »Garten der Generationen« thematisiert.

Einbeck. Die Unterlagen für potenzielle Sponsoren seien fertiggestellt, berichtete der Vorsitzende, Hein-Peter Balshüsemann. In den Mappen sind Fotos, Lagepläne, eine Projektvorstellung und Gerätebeschreibungen enthalten. Außerdem wird auf einem Faltblatt der dritte Bauabschnitt dargestellt, dessen Umsetzung voraussichtlich im Frühjahr beginnen soll. Ne­ben einer Bocciabahn und einer Tischtennisplatte soll auch ein Schachtisch gebaut werden. Anfang des nächsten Jahres werden in einer Arbeitsgruppe des Seniorenrats die genauen weiteren Abläufe festgelegt. Das Projekt betreut Harry Schrammar, »bei ihm ist es in guten Händen«, so Balshüsemann.

Für den Seniorenpreis seien 17 Vorschläge eingegangen, sagte Paul Traupe. Die Jury setze sich bald zusammen, die Entscheidung über den Preisträger werde aber erst während der Ver­leihung am 9. Dezember bekanntgegeben. Den Preis überreichen der Bürgermeister der Stadt Einbeck, Ulrich Minkner, und Hein-Peter Balshüsemann.Die Taxifahrten zum Krankenhaus am Wochenende, für die sich der Seniorenrat stark gemacht hat, wurden von den Unternehmen aus Kostengründen abgelehnt. Der Förderverein des Sertürner-Hospitals und der Seniorenrat nehmen dies mit Bedauern zur Kenntnis, das Thema werde nun nicht weiter verfolgt.

Wolfgang Keunecke sprach erneut die Situation mit dem Pflaster und den Passantenstoppern in der Langen Brücke an. Jahrelang habe man sich um die Freimachung des Gehwegs bemüht, ein Schreiben mit Fotos ging der Stadtverwaltung bereits zu. Man hoffe nun auf eine Änderung der Lage durch den Bebauungsplan des Möncheplatzes. Vorschlagen wolle man, die Bürgersteige in der Langen Brücke ähnlich der Marktstraße anzulegen, um Senioren, Behinderte und Rollstuhlfahrer nicht durch Kopfsteinpflaster zu benachteiligen. »Wir müssen uns für Minderheiten einsetzen«, betonte Paul Traupe. Der Seniorenrat will sich nun einen Plan der Innenstadt besorgen und dort konkrete Vorschläge eintragen. Dieser wird dann den zu­ständigen Stellen vorgelegt.

Thematisiert wurde ebenfalls der Vandalismus an den Trainingsgeräten im Stiftsgarten. Besonders die drei Bänke würden immer wieder be­schmiert, so der Vorsitzende. Sie sollen mit dem nächsten Bauabschnitt verlegt werden. Außerdem wolle man demnächst einen Antrag stellen, die Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung um einen Passus zu ergänzen, der Alkoholkonsum in diesem Park verbietet. Darüber müsse allerdings der Rat der Stadt entscheiden. Zudem ersuchen die Mitglieder des Seniorenrats das Ordnungsamt, im »Garten der Generationen« auch nachts Kontrollgänge zu machen.

Die vom Seniorenrat angestoßene Aktion »Nette Toiletten« werde gut angenommen, be­richtete Balshüsemann. Drei Unternehmen in der Innenstadt hätten bereits ihre Zusage erteilt. Mittlerweile ist der Seniorenrat auch im Internet vertreten. Unter www.einbeck.de im Register Bürgerservice erhalten die Benutzer Kontakt­daten und sollen dort zukünftig auch über Projekte des EinSr informiert werden.

Abschließend berichtete Balshüsemann, dass der Pflegestützpunkt in Einbeck sehr gut be­sucht und angenommen werde. Weiter diskutierten die Mitglieder die Situation mit dem Winterräumdienst Richtung Krankenhaus. Dass dieser nur noch von 7 bis 22 Uhr erfolgen solle, sei »ein Unding«, so Traupe. Der Antrag sei allerdings in der ersten Instanz »nicht durch­gekommen«. »Hier kann nicht gespart werden«, meinte Burghard Jablonski. »Der Seniorenrat spricht sich vehement dafür aus, die Zufahrten zum Krankenhaus durchgehend zu räumen«, formulierte es der Vorsitzende. Der Verwaltungsausschuss der Stadt hat sich nun für eine Beibehaltung der bisherigen Winterdienst­regelung und gegen eine Einschränkung ausgesprochen.tc

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