JRK-Stammgästen gefällt es gut in Einbeck

Einbeck. Das Wetter lockt natürlich, die Aktivitäten ins Freie zu verlegen, und so nutzen die Teilnehmer der Kinder- und Jugendfreizeit des DRK-Kreisverbandes Gifhorn die zahlreichen Möglichkeiten, die das Haus des Jugendrotkreuzes bietet. Zum 32. Mal ist die Organisation bereits in Einbeck, sie gehört damit zu den Stammgästen im Haus. Die Ferienwoche wird wieder begleitet von Jugendlichen aus Litauen, denen es in Einbeck ebenfalls gut gefällt. Der Leiter der Freizeit, Horst-Dieter Hellwig, ist am vergangenen Sonnabend mit 37 Kindern im Alter von sieben bis 13 Jahren angereist. Zehn Betreuer sind ebenfalls dabei. Aus Visaginas, einer Stadt nordöstlich der Hauptstadt Vilnius gelegen, verbringen sieben Jugendliche und Violeta Mateikiene als Betreuerin eine Ferien­woche in Einbeck. Aus den anlässlich der Expo 2000 geknüpften Kontakten sind inzwischen stabile Verbindungen geworden.

Auf die Gruppe wartete ein abwechslungsreiches Programm: Bei bestem Badewetter ging es zweimal ins Einbecker Schwimmbad. Eine Tagesfahrt führte in den Freizeitpark Sottrum, wo für Jüngere und Ältere etwas geboten wurde; ein solcher Busausflug ist immer dabei, und Horst-Dieter Hellwig freut sich, dass er auch kurzfristig dazu etwas mit heimischen Unternehmen organisieren kann. Auf dem Gelände wird viel gebastelt und gewerkelt, es werden Taschen und T-Shirts sowie Buttons gestaltet, die die Freizeit zum Thema haben, und die Spielmöglichkeiten werden intensiv genutzt. Die Idee zur Freizeit wurde vor 35 Jahren beim Deutschen Roten Kreuz geboren.

Der Landesverband hat sich damals bemüht, etwas gegen Kinderarmut zu tun: In Hannover fand ein Weihnachtsbasar statt, dessen Erlös für soziale Projekte genutzt wurden sollte. Der Kreisverband Gifhorn hat das Thema mit Unterstützung seiner 29 Ortsverbände aufgegriffen und Familien angesprochen, von denen man dachte, dass die Kinder sich über eine Freizeit freuen würden – am Geld sollte die Teilnahme jedenfalls nicht scheitern. Finanzielle Unterstützung gibt es von verschiedenen Seiten. In Einbeck wird soviel geboten, dass abwechslungsreiche Tage garantiert sind. Auch wenn die Jüngsten erst sieben Jahre alt sind: »Heimweh spielt keine große Rolle«, versichert der Freizeitleiter. Der Umgang innerhalb der Gruppe überzeugt auch die Eltern – die wiederum positive Rückmeldungen dazu geben, wie gut die Ferien ihrem Kind gefallen haben. Auch im Haus bekommen die Teilnehmer gute Unterstützung.

Die Gruppe fühle sich hier wohl, betont Hellwig. Für Unterhaltung sorgt ein Filmabend. Aber auch ein Einkaufsbummel in der Stadt und Minigolf stehen auf dem Programm. Schließlich gibt es eine Olympiade sowie einen Abschlussabend mit Disco. Die Heimreise tritt die Gruppe am Sonnabend an. »Und in ein paar Wochen gehen wir schon wieder an die Planung für die nächste Freizeit«, kündigt Horst-Dieter Hellwig lächelnd an.ek

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